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Wie der Titel vermuten lässt, sind die Spieler Geldfälscher. Im Laufe des Spiels muss man Falschgeld produzieren und waschen, mit diesem Echtgeld neue Pressen kaufen und verbessern und mit dem gesamten Vermögen an den begehrten Münzversteigerungen teilnehmen. Wer am Ende die meisten Münzen hat, ist Sieger. Wäre alles ziemlich einfach, wenn es da nicht die Geldprüfer geben würde.
Prüfkarten aufdecken:
Es gibt 10 Prüfkarten, die vor dem Spiel als verdeckter und gemischter Stapel bereit gelegt werden. Der Stapel enthält 5 Münzkarten und je 1 Karte der 5 unterschiedlichen Pressenarten (10er, 20er, 50er, 100er und 150er Pressen). In dieser Phase werden 2 Karten aufgedeckt. Die Anzahl der aufgedeckten Münzkarten gibt an, wie viele Versteigerungen es in Phase 3 gibt. Wird die Karte der kleinsten noch im Spiel befindlichen Geldpresse aufgedeckt, werden alle Maschinen dieser Art verschrottet. Sowohl die Presse als auch das Falschgeld, das sie produziert, sind ab nun für das gesamte Spiel nutzlos. Wichtig: Die Reihenfolge der Karten im Stapel wird nie verändert. Es ist ein wichtiger Aspekt des Spiels, sich diese zu merken.
Pressen umwandeln, verkaufen od. produzieren:
Pro Runde und Presse darf man nur eine der drei Aktionen machen. Beim Umwandeln wird die Presse umgedreht. Sie kann sich verbessern (z.B. aus einer 10er wird eine 20er), mehr produzieren, aber auch den Geist aufgeben. Beim Verkaufen kann man Pressen zu einem bestimmten Preis verhökern. Wenn man sich für das Produzieren entscheidet, druckt die Maschine einen Schein ihres Typs. 10er Pressen produzieren einen 10er Schein, 50er Pressen einen 50er Schein etc. Wichtig: Man kann Falschgeld nie mit der Bank tauschen. 5 10er Scheine sind NICHT ein 50er Schein.
Münzen versteigern:
Für jede in Phase 1 gezogene Münzkarte wird nun eine Versteigerung abgehalten. Wie viele Münzen versteigert werden, bestimmt ein Würfel. Es wird wie folgt vorgegangen: Der Startspieler legt eine beliebige Menge Faschgeld eines Typs (z.B. nur 50er) oder nur Echtgeld auf den Tisch. Um mitzugehen müssen die anderen Spieler den gleichen Typ und die gleiche Menge an Geld aufbringen. Spieler, die das nicht können oder wollen, scheiden aus der Auktion aus. Von den Spielern, die mitgegangen sind hat nun die Person links vom Startspieler das Recht, Geld in beliebiger Menge und beliebigen Typs (zB nur 100er) auszuspielen. Wer mitgehen will, muss wieder gleichziehen. Das wiederholt sich so lange, bis nur ein Spieler übrig ist. Der Gewinner der Auktion bekommt die Münzen.
Geldwäsche:
In dieser Phase bekommt man Echtgeld. Auf den sogenannten Geldwäschekarten ist ein Mindestgebot und ein Summe Echtgeld aufgedruckt, die man dafür bekommt. Die Spieler bieten gleichzeitig in der Faust eine beliebige Menge Falsch- und/oder Echtgeld für die Karte (Mindestgebot beachten). Der Spieler mit dem Höchstgebot bekommt das Echtgeld und es wird ein neue Karte aufgedeckt. Diese Phase endet, wenn entweder eine Person 2 Karten ersteigert hat, oder eine Karte überhaupt nicht versteigert wurden.
Pressen kaufen:
Jeder Spieler darf, beginnend beim Startspieler, beliebig viele Pressen kaufen. Neue Maschinen können aber nur mit ECHTGELD gekauft werden!!!! Die Leute, die diese Pressen herstellen, werden wohl kaum Falschgeld annehmen.
Allgemeine Geldwäsche:
Zum Schluss können die Spieler noch Falschgeld zu einem fixen Kurs gegen Echtgeld tauschen. Der Gewinn ist aber bei weitem schlechter als in Phase 4.
Spielende:
Das Spiel endet entweder, wenn die letzte Geldwäschekarte versteigert wurde, oder die 150er Pressen verschrottet werden mussten. Die Spieler mit dem meisten, zweitmeisten und drittmeisten Geld bekommen noch Bonusmünzen. Wer jetzt den größten Vorrat an Münzen ansammeln konnte, ist Sieger.
Fazit:
Falsche Fuffziger ist kein einfaches Spiel. Um das Zusammenspiel aller Elemente zu verstehen, muss man schon mehrere Partien spielen. Wenn man aber die Einstiegshürde genommen hat, erlebt man ein sehr strategisches und taktisches Spiel, das fast ohne Glückselemente auskommt und die Spieler für 90 Minuten an den Tisch fesselt. Auch das Spielmaterial ist für einen Kleinverlag von guter Qualität und lässt keine Wünsche offen. Trotzdem muss ich betonen, dass Falsche Fuffziger sicher kein Spiel für Jeden ist und kann Euch nur zu einem Probespiel raten. Es lohnt sich!
Witziges Detail am Rande: Damit schon beim Auspacken des Spiels richtiges Geldfälscher-Gefühl aufkommt, liegen die Falschgeldscheine als A4-Bögen zum selber Ausschneiden bei.
| Strategie / Taktik | :star::star::star::star::star: | Jetzt kaufen bei |
| Glück / Zufall | :star: | |
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| Preis / Leistung | :star::star::star::star::star: |
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