Übrigens...

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14.11.08, 19:47:07

b.weird

Zitat von Goppels:
Das ist anhand der Fehler, der Karten welche durch die Errata ausgemerzt werden, kein Problem.


[Klugscheißmodus an]
Ähm, "Errata" (= Plural von "Erratum") sind die Druckfehler.
[Klugscheißmodus aus]
15.11.08, 21:41:23

Goppels

geändert von: Goppels - 15.11.08, 21:41:38

[Cholerikermodus an]
Immer diese verd*******, vef*******, sch****ß bl***n KlugS******r.
[Cholerikermodus aus]

Aber danke fürs bemerken. Ich glaube dennoch, dass ich es das nächste Mal wieder falsch mache.
17.11.08, 10:20:24

b.weird

Meine Kinder (3 und 5 Jahre) haben jetzt Lotti Karotti und sind ganz wild darauf, das jeden Tag zu spielen. Eine Runde dauert ca. 10-15 min. und ist somit auch für die Eltern erträglich. ;)
Ziel ist es, mit einem seiner 4 HAsen als erstes zur großen Möhre zu gelangen. Dazu deckt man Karten auf und hüpft entsprechend 1-3 Felder den plastischen Berg hinauf. Deckt man eine Möhre auf, dreht man an der großen oben auf dem Berg und es öffnen sich Löcher in Berg, in die u. U. Hasen reinfallen und ausgeschieden sind. Da haben die riesigen Spaß dran, vor allem wenn Papas Hasen unter großem Jubel verschwinden. Nur mein Kleiner hat dann manchmal fast Tränen in den Augen, weil ich ihm so Leid tue.
Also für kleine Kinder echt empfehlenswert. Sie spielen es auch alleine.
24.11.08, 19:41:45

Makake

So... gestern wurde endlich mal La Citta gespielt, eins der drei Spiele, die ich mir zum Geburtstag hatte schenken lassen ;)
Und ich muss sagen: Ein wirklich wirklich gutes Spiel mit Potential, in meine persönlichen Top-10 vorzustoßen :)
Gespielt wurde zu dritt. Nach einer ruhigen friedlichen Anfangsphase, in der jeder seine Städte auf- und ausbaute, für Gold- und Nahrungsnachschub sorgte und zumindest eine neue Stadt gründete, wurden die taktischen Überlegungen mit wachsender Größe der Städte immer wichtiger - gilt es doch, für ausreichende Attraktivität zu sorgen, um Bürger aus benachbarten Städten "abzuwerben" und die eigene Bevölkerung in den Städten zu halten - nachher müsste man noch ein Gebäude mangels Betreiber abreißen. Und: Kann man die Bürger, die in die eigenen Metropolen strömen, auch alle ernähren?

Das Spiel macht wirklich unglaublich viel Spaß. Jeder, der das PC-Spiel Civilisation mag, wird an La Citta seine helle Freude haben.
25.11.08, 10:17:27

lach_doch_mal

den bericht von Makake kann ich nur unterstreichen, La Citta ist ein sehr schönes spiel
30.11.08, 12:58:55

Dirtbag

Wir haben vor ner Weile Pandemie angespielt.
Sehr schönes kooperatives Spiel, das sich recht schnell erklären lässt und, so meine Einschätzung, auch für Nicht-Spieler gut zugänglich sein dürfte.

Auf der Welt sind 4 Seuchen, die es zu bekämpfen gilt. Gewonnen haben die Spieler, wenn sie Impfstoffe gegen alle vier Seuchen gefunden haben. Den Spielern stehen verschiedene Rollen mit besonderen Fähigkeiten zur Verfügung, die zu Beginn zufällig verteilt werden. Zwischenzeitlich breiten sich die Krankheiten immer weiter aus. Und damits nicht zu einfach wird, werden die Spieler mit Epidemien und Outbreaks bei Laune gehalten. Und natürlich gibts diverse Bedingungen, die zu einer Niederlage der Spieler führen. :D
Die Spielzeit ist meines Erachtens mit etwa einer Stunde recht kurz.

"Pandemic" setzt die Spieler von Anfang bis Ende unter Druck, und ohne effektives Teamspiel und sinnvolle Nutzung seiner Rolle ist das Spiel nicht zu gewinnen.

Wir haben zwei Spiele gespielt und das erste gleichmal durch eine Outbreak-Kettenreaktion verloren - vier Outbreaks am Stück haben unser Schicksal besiegelt. Das zweite Spiel gingen wir etwas vorsichtiger an und haben gewonnen.
Das Spiel wird sicher noch häufiger hervorgeholt werden. :)
12.12.08, 12:49:25

Dirtbag

geändert von: Dirtbag - 13.12.08, 14:10:21

Vor kurzem haben wir das erste Mal Roads&Boats gespielt.
Nach der Lektüre der hervorragenden Rezensionen auf BGG waren meine Erwartungen entsprechend hoch; und ich wurde nicht enttäuscht. Roads&Boats ist mit Sicherheit eines der besten Spiele, die ich bisher gespielt habe. Und mit Sicherheit auch eines der komplexesten.

Ziel ist es, eine eigene Zivilisation zu errichten und dabei möglichst viele Siegpunkte zu scheffeln.
Der Witz an der Sache ist nun, dass man seine Zivilisation über das Transport- und Produktionswesen aufbaut. Jeder Spieler startet mit 3 Eseln, 2 Gänsen, 5 Bretterstapeln und einem Stapel Steine. Daraus entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Produktions- und Transportnetzwerk mit Lastwagenfabriken, Bergwerken, Münzprägereien, etc. Und aus den Eseln werden eben Lastwagen, auf den Flüssen fahren Dampfer...

Es gibt 4 Phasen: Produktion, Bewegung, Bauen, Wunderbau.
In der Produktionsphase werden die primären Güter produziert oder zu sekundären Produkten weiterverarbeitet (eine Einheit Lehm ergibt 2 Stapel Steine; 1 Esel und 2 Stapel Bretter ergeben eine Kutsche, ...).
In der Bewegungsphase bewegt man seine Transportmittel entsprechend ihrer Reichweite und transportiert Güter hin und her.
In der Bauphase können neue Produktionsstätten errichtet werden, sofern alle benötigten Materialien vorhanden sind.
Schließlich die Wunderbauphase, in der alle Spieler sich mit beliebig vielen Steinen an dem Wunder beteiligen können, an dem alle gemeinsam arbeiten.

Aber, anders als bei anderen Spielen: die errichteten Produktionsstätten und produzierten Güter gehören niemandem. Jeder kann sie nutzen, jeder kann sie nehmen. Güter gelten erst dann als im eigenen Besitz, wenn sie auf einem eigenen Transporter liegen.

Siegpunkte:
Siegpunkte gibt es für Gold, Münzen und Aktien. Allerdings nur, wenn man sie besitzt. Also sprich, wenn sie auf einem Transporter liegen. Hat man am Ende viele Münzen und Aktien, aber nichts davon auf einem Transporter, dann hat man auch nichts davon.
Außerdem gibts noch Siegpunkte für die verbauten Wunderbausteine pro Reihe. Das variiert je nach Anzahl der eigenen und der fremden Steine.


Gespielt wird immer gleichzeitig, es sei denn es gibt einen Nutzungs- oder Ressourcenkonflikt. Dann geht es nach Spielerreihenfolge, die zu Beginn jeder Phase festgelegt werden kann.

Die Spielzeit ist mit 4 Stunden angegeben. Wir haben zu zweit gespielt und mit Regeln erklären, Auf- und Abbauen etwa 4,5 Stunden gebraucht. Also eine realistische Angabe.
Die Spiel und die Regeln wirken auf den ersten Blick etwas kompliziert, aber spätestens nach der zweiten Runde hat den Ablauf dann jeder verinnerlicht.
Spielbar ist Roads&Boats mit bis zu 4 Spielern, im Szenarioheft ist auch das Solospiel vorgestellt. Werde ich demnächst mal austesten. :D

Noch ein Wort zum Spielgefühl: fantastisch!
Selten habe ich ein Euro-Game gespielt, das mich so gefesselt hat. Und ja, ich habe Agricola. Ich war so mit Auf- und Ausbau meines Transportwesens beschäftigt, dass ich bis kurz vor Spielende komplett vergessen habe, mich um Siegpunkte zu kümmern. Mal vom Wunderbauen abgesehen. Meiner Freundin ists etwas früher wieder eingefallen, weshalb sie dann auch gewonnen hat.

Zu guter letzt noch kurz was zur Ausstattung:
Das Material ist schön und funktionell gestaltet, kann aber mit der Qualität von Days of Wonder oder FFG nicht konkurrieren. So ist beispielsweise immer nur die Oberseite bedruckt, die Unterseite bleibt weiß.
Dafür wird mit Menge nicht gespart:
grob geschätzt etwa 100 Siedler-ähnlich Hexfelder, aus denen das Spielfeld aufgebaut wird, eine Plexiglasfolie zum Abdecken inkl. Folienstift (Straßen werden eingezeichnet), für jeden Spieler 30 Transportmittel sowie mehrere hundert Pappmarker (etwas über 900 warens in Summe, glaub ich...).

Fazit: unheimlich teuer, aber genial!
13.12.08, 13:24:27

Miraflourid

Mich hats schon neugierig gemacht, aber über 60 Euro für ein Spiel.
Klingt sehr interessant!
Ach ja , wir haben Race for the galaxis gespielt.
Sehr viel San Juan, aber mir hats sehr gut gefallen.
Auch einige Partien Pandemie, aber eigentlich macht mich das Spiel immer etwas depressiv. Bisher haben wir es in unserer Runde noch nicht gewonnen.


Mira
29.12.08, 10:59:10

lach_doch_mal

über die Feiertage mal Pandemie und Gift Trap gespielt (Lernpause gegönnt :) )
Pandemie macht wie beschrieben richtig spass, auch wenn uns gleich beim start sogar im einfachen Modus die Welt untergegangen ist, da es plötzlich keine karten mehr im nachziehstabel gab :cool:. dann natürlich gleich mal auf die normale version mit 5 epidemien geschwenkt, das war dann doch etwas zu heftig, eine üble kettenreaktion ausgelöst in Moskau führte recht schnell dazu, dass wir die 8 Ausbrüche überschritten :p immerhin im 3. anlauf und mit nur 4 epidemien das erste erfolgserlebnis :D :D:D
Gift Trap ist eher ein ideales familienspiel, sehr harmlos, macht aber durchaus spass und geht recht schnell. nur die auswertung verführt leicht zu fehlern, aber bei diesem spiel ist das gewinnen nicht so wichtig:)
29.12.08, 23:38:20

BigBosss

endlich habe ich Junta über die Festtage spielen können. Es war ein richtiger Genuss zu spielen, so richtig hinterhältig... in der 6. Runde zettelte ich einen Putsch an, den wir auch eigentlich verloren hätten. Daher haben wir einen weiteren Spieler mit 12 Mio. bestochen, der dann zu unserer Seite gewechselt hat. Nachher wurde ich zum Präsidenten gewählt und liess ihn gleich liquidieren und sackte die 12 Mio ein. Ab diesem Zeitpunkt gefiel diesem Spieler das Spiel nicht mehr... :)
30.12.08, 06:46:55

b.weird

Wir haben jetzt Tadsch Mahal gespielt. Anfangs sieht es alles etwas willkürlich aus, aber spätestens nach ein paar Runden hat man das Prinzip durchschaut und dann wird es richtig taktisch. Nehme ich jetzt den +2-Chip aus der Festung? Eigentlich bekomme ich ja einen Punkt mehr, wenn ich woanders hinsetze, wegen der Paläste. Aber dann bekommt wer anders den Chip. Vielleicht steige ich auch noch gar nicht aus und spekuliere noch auf die Prinzessin oder den Mönch. Aber nur, wenn Melli jetzt aussteigen würde...
Kurzum: es hat uns einerseits großen Spaß gemacht, aber so "richtig" ist bei mir der Funke trotzdem nicht übergesprungen, dass ich jetzt sagen würde: "Muss ich sofort nochmal spielen!" Werden wir aber demnächst wohl mal.
16.02.09, 14:55:53

Makake

geändert von: Makake - 16.02.09, 15:02:48

So... gestern wurde zu viert eine Runde Ursuppe gespielt. Jeder Spieler startet mit zwei Amöben auf dem Spielplan. Diese bewegen sich nun jede Runde (treiben mit der Strömung der Ursuppe) und müssen etwas fressen. Finden sie nicht genügend Nährstoffe vor, so nehmen sie Schaden. Beim zweiten kassierten Schadenspunkt stirbt die Amöbe und hinterlässt (wie auch beim Fressen = Kot ;) ) Nährstoffe.
Mit jeder Runde erhalten die Spieler sogenannte Biopunkte mit denen man neue Amöben ins Spiel bringen oder seine Amöben weiterentwickeln kann, indem man Gene erwirbt.
Diese sorgen dann zB für eine schnellere oder eine gezielte Bewegung, für eine längere Lebenserwartung, weniger Nahrungsbedarf oder die Entwicklung aggressiven Verhaltens anderen Amöben gegenüber... so der große Hunger kommt :)
Der Genvielfalt sind da kaum Grenzen gesetzt. Allerdings ist jedes Gen nur ein oder zweimal vorhanden.

Allerdings ist es nicht möglich, massiv Gene anzuhäufen und die Superamöbe zu schaffen - denn je mehr Gene gekauft sind, desto höher wird die Gefahr einer bösartigen Mutation, sodass Gene möglicherweise wieder abgegeben werden müssen.

Punkte gibt es jeweils am Ende einer Runde für Anzahl der Gene und der Amöben.

Mein Fazit: Ein sehr schönes Spiel, indem wirklich sprichwörtlich ums nackte Überleben gekämpft werden muss. Einmal passierte es, dass auf einer kompletten Spielplanhälfte das Nahrungsangebot nicht mehr ausreichend war und die sich dort befindlichen Amöben allesamt verhungerten. Man muss sich ständig an die Gene der Mitspieler anpassen, wenn man überleben und gewinnen möchte.

Allerdings: Hat man erstmal eine überlegene Kombination, so ist man kaum noch zu stoppen. Meine Amöben waren allesamt Kampfmaschinen, die sich zudem noch gezielt bewegen und auch im rechten Moment fliehen. So war stets genug Nahrung in Form fremder Amöben vorhanden und ich hatte gar nicht die Notwendigkeit, meine Gene jemals zu ändern. Natürlich könnte man auch auf diese Kombination reagieren, zwei der drei Mitspieler taten dies auch mit diversen Kombinationen (und mehr oder weniger erfolgreich), einer versäumte es allerdings - und verlor so jede Runde eine oder zwei seiner Amöben an meine gefräßigen Viecher. Es müssen also alle Spieler in der Lage sein, den Überblick zu haben und zu reagieren, sonst ist es mit einer solchen Kombination schwer, nicht zu gewinnen...

Es macht Lust auf eine weitere Partie, hat einen bloß geringen Glücksfaktor. Kein Überspiel, aber doch sehr gut gelungen :)

Sehr gute vier Sterne von mir eigentlich sinds doch eher fünf ;)
13.04.09, 16:49:39

Makake

Letzten Donnerstag kamen wir endlich dazu Kohle einzuweihen. Nach all den Vorschusslorbeeren waren die Erwartungen entsprechend hoch - und wir wurden nicht enttäuscht.

Das Spiel ist sehr komplex und bietet vielfältige Möglichkeiten. Ich kann jetzt nach einem Durchgang nicht sagen, was sich überhaupt als Strategie in diesem Sinne anbieten würde, viel in dieser ersten Partie war dann doch ein Erblicken und Nutzen von sich kurzfristig ergebenden Möglichkeiten, langfristige Planung kam da vergleichsweise kurz. Möglicherweise ist dies auch eine Intention des Entwicklers: Das Handeln eines Unternehmers ist nicht immer planbar sondern es muss immer die aktuelle Entwicklung im Gewerbe bei allen Entscheidungen miteinbezogen. Denn alle Aktionen der Mitspieler haben mehr oder weniger direkte Auswirkungen auf das eigene Spiel, sei es nun durch entstandene Transportwege, neu erschlossene Ressourcen oder versperrte Baumöglichkeiten.

Das heißt nun nicht, dass dem Zufall Tür und Tor geöffnet sind, es ist durchaus möglich viele Runden im Vorraus zu planen und langfristige Ziele ins Auge zu fassen und auf sie hinzuspielen. Einige wenige Glücksfaktoren (das Ziehen der Karten, der "Ferne Markt") fallen nicht wirklich ins Gewicht (da die Karten nur für eine Art von Aktionen Relevanz haben und sonst nur eingesetzt werden um eine verbrauchte Aktion darzustellen), geben dem Spiel allerdings auch die gewisse Würze.

So spielt man vor sich hin, sticht Kanäle, entwickelt fortschrittlichere Industrie, baut Fabriken, Häfen, Reedereien und verschifft seine Waren. Kohlestollen und Eisenhütten werden gebaut und stillen die stetig wachsene Nachfrage nach diesen Ressourcen. Die Kanäle werden von Eisenbahnschienen abgelöst, in dieser Periode eröffnen sich neue Möglichkeiten des Bauens und Produzierens, die Transportwege gewinnen an Bedeutung.

Nach dem ersten Spiel kann ich nur eine volle Empfehlung aussprechen und bin versucht 6 Sterne zu vergeben... allerdings müssen bevor eine abschließende Bewertung möglich ist, natürlich weitere Partien folgen... ich freue mich darauf :)
13.04.09, 17:53:24

tech7

Zitat von Makake:
Letzten Donnerstag kamen wir endlich dazu Kohle einzuweihen. Nach all den Vorschusslorbeeren waren die Erwartungen entsprechend hoch - und wir wurden nicht enttäuscht.

Das Spiel ist sehr komplex und bietet vielfältige Möglichkeiten. Ich kann jetzt nach einem Durchgang nicht sagen, was sich überhaupt als Strategie in diesem Sinne anbieten würde, viel in dieser ersten Partie war dann doch ein Erblicken und Nutzen von sich kurzfristig ergebenden Möglichkeiten, langfristige Planung kam da vergleichsweise kurz. Möglicherweise ist dies auch eine Intention des Entwicklers: Das Handeln eines Unternehmers ist nicht immer planbar sondern es muss immer die aktuelle Entwicklung im Gewerbe bei allen Entscheidungen miteinbezogen. Denn alle Aktionen der Mitspieler haben mehr oder weniger direkte Auswirkungen auf das eigene Spiel, sei es nun durch entstandene Transportwege, neu erschlossene Ressourcen oder versperrte Baumöglichkeiten.

Das heißt nun nicht, dass dem Zufall Tür und Tor geöffnet sind, es ist durchaus möglich viele Runden im Vorraus zu planen und langfristige Ziele ins Auge zu fassen und auf sie hinzuspielen. Einige wenige Glücksfaktoren (das Ziehen der Karten, der "Ferne Markt") fallen nicht wirklich ins Gewicht (da die Karten nur für eine Art von Aktionen Relevanz haben und sonst nur eingesetzt werden um eine verbrauchte Aktion darzustellen), geben dem Spiel allerdings auch die gewisse Würze.

So spielt man vor sich hin, sticht Kanäle, entwickelt fortschrittlichere Industrie, baut Fabriken, Häfen, Reedereien und verschifft seine Waren. Kohlestollen und Eisenhütten werden gebaut und stillen die stetig wachsene Nachfrage nach diesen Ressourcen. Die Kanäle werden von Eisenbahnschienen abgelöst, in dieser Periode eröffnen sich neue Möglichkeiten des Bauens und Produzierens, die Transportwege gewinnen an Bedeutung.

Nach dem ersten Spiel kann ich nur eine volle Empfehlung aussprechen und bin versucht 6 Sterne zu vergeben... allerdings müssen bevor eine abschließende Bewertung möglich ist, natürlich weitere Partien folgen... ich freue mich darauf :)


Dem kann ich mich anschliessen. Kohle ist genial, es hat aber imo einen Nachteil, es ist extrem schwierig dieses Spiel aus dem Bauch herauszuspielen, man braucht ein paar Partien damit einem klar wird was für Konsequenzen die diversen Aktionen haben werden. Man sollte es also nur kaufen wenn man die Möglichkeit hat es öfters zu spielen, ich z.B. wüsste dass es maximaledes halbe Jahr auf den Tisch kommt, dass ist für dieses Spiel tödlich.
03.06.09, 09:11:27

Openair

Nachdem ich mir am Wochenende nach langem ueberlegen Fieldcommander Rommel zugelegt habe kam es am Montag auch gleich auf den Tisch.

Das Spiel ist ein Solitaer Strategiespiel welches in 3 Szenarien die wichtigen Kampagnen von Erwin Rommel nachspielt.

Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick an ein CoSim mit all seiner Komplexitaet erinnert stellt man beim Regelstudium schnell fest dass sich das Spiel im Bezug auf die Komplexitaet eher knapp ueber Axis & Allies bewegt.

Der uebernimmt die Rolle von Rommel waehrend das Spiel die Rolle der Alliierten uebernimmt - hierfuer sind bestimmte Orders vorgegeben welche durch Wuerfelwurf bestimmt werden.

Fuer einsame Freunde von Strategiespielen durchaus empfehlenswert. Da es 3 Szenarien mit jeweils einigen Sonderregeln gibt die all unterschiedliche Siegpunkte geben ist der Wiederspielreiz durchaus hoch um den bisherigen Highscore zu toppen. Nachdem ich im 3 Versuch alle Regeldettails fehler ausgemerzt hatte schaffte ich gerade so das erste Szenario ohne optionale Regen mit dem Minimalwert von 4 Siegpunkten - immerhin laesst das noch viel Raum zur Verbesserung.
 
 
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