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Das Haunting House besteht aus 36 Flurplättchen, die zu einem 6x6 Felder großen Raster ausgelegt werden. Die Plättchen zeigen Kreuzungen, T-Stücke, Geraden, Kurven und Sackgassen. Auf manchen Plättchen ist zusätzlich eine Falltüre zu finden.
Jeder Spieler erhält seine Spielfigur, die er auf das Eingangsplättchen stellt, und die zehn Spielkarten seiner Farbe. Alle Spieler haben die gleichen Karten. Und zwar: 1 bzw. 2 Felder (Plättchen) vorwärts bewegen, ein Plättchen um 90° bzw. 180° drehen, Geheimtüre benutzten, 2 nebeneinander liegende Plättchen tauschen, 2 nebeneinander stehende Figuren tauschen, Ausgang zu einer anderen Ecke des Hauses legen, Figur zur nächsten Falltüre bewegen und Gefangen im Spiegelraum. Die letzten drei Karten haben eine Sondereigenschaft, die beim Spielablauf erklärt wird.
Das Spiel läuft über mehrere Runden, die jeweils in 2 Phasen unterteilt sind. Nach jeder Runde wechselt der Startspieler im Uhrzeigersinn.
1. Zufällige Karten-Phase
Die Spieler mischen ihre 10 Karten, ziehen 4 zufällige Karten und legen sie verdeckt, in einer Reihe, vor sich aus. Man darf nicht wissen wo, welche Karten liegen. Danach decken alle Spieler gleichzeitig die erste Karte auf und führen sie, nacheinander und beginnend beim Startspieler, aus. Das wiederholt sich noch 3 mal, bis alle 4 Karten erledigt sind.
2. Ausgewählte Karten-Phase
Wie der Name der Phase schon verrät, suchen sich die Spieler nun die 4 Karten aus und legen sie, in der gewünschten Reihenfolge, verdeckt vor sich ab. Die vorher erwähnten 3 Karten dürfen in dieser Phase aber nicht genommen werden. Der restliche Ablauf ist der gleiche wie in Phase 1.
Wichtige Regel: Wenn möglich, muss man aufgedeckte Karten ausführen. Auch wenn dadurch ein Nachteil entsteht.
Spielende
Wenn ein Spieler das Ausgangsplättchen erreicht, ist das Spiel zu Ende und er hat gewonnen.
Fazit
Haunting House spielt sich wie eine Mischung aus Robo Rally, Verrücktes Labyrinth und Geisterhausfilmen. Es ist ein einfaches Spiel, macht Spaß und durch die zufällige und ständige Veränderung der Spielsituation kommt auch eine richtige Spukhausstimmung auf.
Aber gerade diese Zufälligkeit ist auch der größte Kritikpunkt am Spiel. Es ist fast unmöglich irgendetwas zu planen. Wenn man in der ersten Phase einer Runde Pech hat und schlechte Karten bekommt, muss man in Phase 2 den entstandenen Schaden beheben und kommt nicht weiter. Es kann aber genauso passieren, dass man sehr gute Karten zieht und das Haus schon nach 2 Runden als Sieger verlässt.
Wenn Euch eine Portion Glück nicht stört und Ihr schon immer ein Rennen durch ein Spukhaus machen wolltet, kann ich Euch das Spiel nur ans Herz legen. Seid Ihr allerdings auf der Suche nach einem strategischen Braintwister, seit ihr mit Hounting House falsch bedient.
P.S.: Zur Zeit gibt es zwei Erweiterungen für Haunting House. Die Erste ergänzt das Haus mit dem ersten Stock, selbst drehenden Plättchen, Aktionsdisks und Geistern. Macht das Spiel wesentlich besser und berechenbarer und für Freunde des Grundspiels ein Pflichtkauf. Mit der zweite Erweiterung gibt es einen Aufgang auf den Dachboden, selbst umdrehende Plättchen und einen neue Karte, mit der man sich 3 Felder bewegen kann. Außerdem kann man jetzt sterben und selbst zu einem Geist werden. Als Geist hat man ein anderes Spielziel als die noch lebenden Spieler. Wie gehabt - für Freunde des Grundspiels ein Pflichtkauf.
| Strategie / Taktik | :star::star: | Spiel kaufen bei![]() |
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| Glück / Zufall | :star::star::star::star: | |||
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| Spielspaß | :star::star::star::star::star: | |||
| Preis / Leistung | :star::star::star::star: |
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