| Kurzinfos zu Blood Feud In New York | |
| Gesamtbewertung | :star::star::star::star: |
| Besucher-Wertung | bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor | Kyle Weinandy |
| Verlag | Eagle Games Rebel Forge |
| Erscheinungsjahr | 2004 |
| Spieleranzahl | 2-6 |
| empf. Alter | ab 12 Jahre |
| Sprache | mit deutscher Anleitung |
| Zielgruppe / empfehlenswert für |
Oft-/Profispieler oder Spielefan/Freaks |
| Spieldauer | 2 Stunden und mehr |
| Preis | ca. 45 Euro |
![]() |
|
Der Spielablauf gliedert sich in folgende 4 Phasen:
a) Angriffsphase
b) Umgruppierungsphase
c) Einkommensphase
d) Kaufphase
Befinden sich Angestellte/Familienmitglieder zweier feindlicher Clans auf einem Bezirk, so kommt es zur Schießerei zwischen den Mafiosi. Die Kämpfe werden durch Würfeln entschieden und laufen nach folgendem Schema ab: Zuerst dürfen die angreifenden Mafiosi je einen Schuss abgeben. Treffer werden erzielt indem man über den Trefferwert der eigenen Figur mit einem W10 würfelt; ein teurer Profikiller trifft dabei natürlich mit höherer Wahrscheinlichkeit als ein Schläger. Nachdem jeder der Angreifer einmal geschossen hat, dürfen die getroffenen Mafiosi des verteidigenden Clans, bevor sie sterben, noch einen Vergeltungsschuss abgeben. Anschließend verfährt der Verteidiger auf die selbe Art.
Im ungünstigsten Fall endet eine Schießerei in einem "Blutbad", d.h. es bleibt keiner der Beteiligten am Leben.
Wenn man einen Kampf gewonnen hat, können die beteiligten Familienmitglieder des gegnerischen Clans als Geiseln genommen werden. Die Geiseln können dazu dienen, den Mafiaclan in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen. Außerdem können sie später auch in die eigene Familie übernommen werden, wenn der gegnerische Mafiaboss getötet wurde. Natürlich können Sie auch jeder Zeit exekutiert werden.
Die Clans können untereinander handeln und verbale Bündnisse schließen, sich bezahlen lassen, Aktionen gegen andere Familien zu unternehmen oder eben nicht durchzuführen, dazu gehört aber eine gewisse Portion Paranoia, denn wie bei so vielem sind solche Absprachen schneller Schall und Rauch als man denkt. (Im wahrsten Sinne des Wortes Anm. Micha)
Fazit:
Das Spiel ist nichts für Leute mit gutherzigen Naturen, sondern eher für den unbarmherzigen paranoiden Paten. Jederzeit ist zu rechnen, dass ein Vorstoß auf den eigenen Paten erfolgen könnte. Durch Überfalle auf angrenzende Bezirke zwingt man den Gegner in die Knie, denn wenn der Geldfluss ausbleibt, geht es schnell mit der betroffenen Familie bergab. Durch die Fahrzeuge, besonders den Helikopter ist man beweglicher und kann zusätzlich einem Gegner in den Rücken fallen, der gar nicht vermutet, überfallen zu werden, weil er ja eben noch Schutzgeld für einen Nichtangriffspakt bezahlt hat.
Blitzschnelle Vorstöße mit Profikillern auf den feindlichen Boss können für dessen Familie, falls die Leibgarde nicht ausreicht, das Ende sein und damit auch für den Spieler.
Für Spieler, die nachtragend sind, oder einen solchen Eliminierungsprozess nicht mögen, ist Blood Feud In New York daher absolut ungeeignet. Wer dagegen gerne seinen Freunden Schutzgeld abpresst und dann trotzdem in den Rücken fällt, mit Schnellbooten voller Schläger über den Hudson River rasen will und mit Helikoptern voller Profikillern feindliche Paten aus ihrem Penthouse kidnappen will, der findet in Blood Feud In New York das richtige Spiel.
Das Spiel sollte unbedingt einmal Probe gespielt werden und es muss auch die geeignete Spielrunde vorhanden sein, dann ist ein richtig mafiöses Spielgefühl vorhanden, was auch durch die wie von Eagle Games bekannte gigantische Ausstattung bewirkt wird. Das Spiel lebt von der Interaktion der Mitspieler.
| Strategie / Taktik | :star::star::star::star::star: | Spiel kaufen bei![]() |
| Glück / Zufall | :star::star::star: | |
| Interaktion | :star::star::star::star::star: | |
| Anleitung / Material | :star::star::star::star::star: | |
| Spielspaß | :star::star::star::star::star: | |
| Preis / Leistung | :star::star::star: |
| Powered by: phpMyForum 4.1.1 © Christoph Roeder |