| Kurzinfos zu Drakon | |
| Gesamtbewertung | :star: :star: :star: :star: :star: |
| Besucher-Wertung | bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor | Tom Jolly |
| Verlag | Heidelberger Spieleverlag (Fantasy Flight Games) |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Spieleranzahl | 2 - 6 |
| empf. Alter | ab 10 Jahren |
| Sprache | Deutsch |
| Zielgruppe / empfehlenswert für | Fantasyfans und Abenteurer |
| Spieldauer | 20 - 60 min |
| Preis | ca. 25 Euro |
Drakon ist ein Spiel welches mich als Drachenfan schon vom Cover her sofort beeindruckt hat. Zum Glück war es mir möglich im Laden den Inhalt des Spiels unter die Lupe zu nehmen und ich war sofort begeistert. Nicht nur die detailgetreuen Figuren auch die Gestaltung der Plättchen machte einen sehr stimmigen Eindruck. Der Verkäufer meinte auf meine Frage wie die Idee des Spiels wäre: „Naja, so wie Carcassonne, aber gaaanz anders!“ Das Spiel landete also sofort auf meiner Wunschliste für Weihnachten… und dann hatte ich es auch schon als Geschenk in meinen Händen.
Zunächsteinmal habe ich natürlich die Spielanleitung durchgelesen. Schon hier fällt auf, dass das Spiel sehr einfach zu verstehen ist, jedoch sehr viele Möglichkeiten bietet:
Es geht darum, dass sich Abenteurer aufgemacht haben um den Schatz des Drachen Drakon aus dessen Dungeon zu bergen. Die Abenteurer sind in Form von Plastikminiaturen im Spiel enthalten, die den Vergleich zu Tabletopfiguren von ihrer Größe und Detailgetreue nicht scheuen müssen. Zusätzlich enthält das Spiel eine Drakonminiatur und 78 Raumplättchen. Diese sind entweder leer oder zeigen eine Aktion. Weiterhin gibt es Goldmünzen, die Werte von 1-3 auf ihrer Rückseite zeigen und 6 Heldencounter.
Die Abenteurer starten auf dem ersten Feld des Dungeons, dem Startfeld. Jeder Spieler erhält 4 weitere Räume, die er verdeckt auf die Hand nimmt. Ziel ist es als Erster Goldmünzen im Wert von 10 Gold zu ergattern.
Nun wird der Reihe nach gezogen. Dabei hat man immer die Wahl den Dungeon um einen Raum zu erweitern, oder den Abenteurer in einen angrenzenden Raum zu bewegen.
Beim Anlegen muss darauf geachtet werden, dass die Räume an einen bestehenden Teil des Dungeons angelegt werden. Die Räume zeigen Pfeile, die die Zugrichtung der Abenteurer vorgeben und dürfen nur so gelegt werden, dass sich nie zwei Pfeile berühren. Man muss also mindestens vier mal ziehen um in den selben Raum zurückzukommen.
Entscheidet man sich zum Bewegen seiner Figur, so verlässt man den Raum in dem sie sich befindet in Pfeilrichtung in einen anderen Raum, der schon vorhanden sein muss. Danach führt man die Aktion durch, die in diesem Raum zu sehen ist. Die Aktionen sind sehr vielfältig und reichen vom einfachen ziehen einer Goldmünze über Raumzerstörung bis zur Gedankenkontrolle anderer Helden.
Moment fehlt da nicht noch was… genau Drakon ist ja noch nicht in seinem Dungeon. Dieser erscheint sobald ein Spieler einen Drakon bewegen Raum anlegt. Er darf dann Drakon auf einen beliebigen Raum im Dungeon setzten. Sobald nun ein Spieler auf einen Drakon bewegen Raum zieht darf er den Drachen 1-3 Felder durch den Dungeon bewegen. Dabei gelten keinerlei Pfeile oder ähnliches(es ist ja schließlich Drakons Dungeon). Landet Drakon auf einem Raum mit einem Abenteurer oder zieht ein Abenteurer in einen Raum in dem Drakon lauert, so verliert er eine seiner Goldmünzen und muss auf das Startfeld gesetzt werden.
Das Spiel ist sehr unterhaltsam und ermöglicht es immer wieder den in Führung liegenden Spieler einzubremsen, oder sich selbst eine „Goldstrasse“ zu legen und die Führung zu übernehmen. Zusätzlich gibt es einige Varianten, die das Spiel noch interessanter machen. Man kann zum Beispiel mit Heldenfertigkeiten spielen, so dass die 6 verschiedenen Figuren (Amazone, Barbar, Magier, Ritter, Diebin, Zwerg) je eine individuelle Spezialfertigkeit erhalten, die sie einmal im Spiel einsetzten können. Natürlich kann man die Goldmünzenzahl zum Gewinnen variieren oder bestimmte Räume benutzen um nach dem Erreichen der 10 Gold den Dungeon noch zu verlassen.
Ein besonderes Highlight ist das Teamspiel zu viert oder zu sechst, bei dem immer zwei Spieler ein Team bilden und zusammen 20 Gold erhalten müssen.
Für mich ist das Spiel wirklich eine Bereicherung meiner nicht gerade kleinen Spielesammlung. Nicht nur die stimmige Gestaltung und die immer wieder neue und spannende Spielidee begeistert, auch die Möglichkeit die Figuren selbst zu bemalen fand ich spitze. Als Tabletopfan war ich hierfür natürlich auch perfekt ausgestattet. Das Spiel mit bemalten Figuren ist natürlich ein echter Hingucker und wer hört nicht gerne ein Lob seiner Freunde zu den Figuren.
Fazit: Für Fantasytaktikminiaturendrachencarcassonnefans ein muss, für alle anderen ein wirklich tolles Spiel das immer wieder anders ist.
Lass uns gleich noch mal spielen!!!
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Wer sollte das Spiel kaufen: Jeder der... |
Wer sollte das Spiel nicht kaufen: Jeder der... |
| - Carcassonne mag | - Legespiele nicht mag |
| - detaillierte Figuren und Drachen mag | - graue Plastikfiguren blöd findet und sie nicht anmalen wird |
| - gerne Abenteuer spielt | - Dungeons langweilig findet |
| - andere gerne mal vom Drachen fressen lässt | - die Samthandschuhe nicht auszieht |
| - Taktikfan ist und das Glück trotzdem mag | - Fantasywelten langweilig findet |
| Strategie / Taktik | :star: :star: :star: :star: |
| Glück / Zufall | :star: :star: :star: |
| Interaktion | :star: :star: :star: |
| Anleitung / Material | :star: :star: :star: :star: |
| Spielspaß | :star: :star: :star: :star: :star: |
| Preis / Leistung | :star: :star: :star: :star: |


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