| Kurzinfos zu MiniMonFa | |
| Gesamtbewertung | :star::star::star: |
| Besucher-Wertung | bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor | Antonio Dessi Fabio Atolli |
| Verlag | Mario Truant Verlag |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Spieleranzahl | 2 |
| empf. Alter | ab 8 Jahren |
| Zielgruppe / empfehlenswert für | Kinder, Anfänger, Gelegenheitsspieler, Spielefan |
| Spieldauer | 20 Min. (eher 30 Min.) |
| Preis | ca. 15 Euro |
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Wer das Computerspiel Dungeon Keeper kennt, wird gewisse Ähnlichkeiten entdecken. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Erzmagiers, der zwei Aufgaben hat:
1. Einen eigenen Dungeon mit verschiedenen Gewölben aufbauen und mit Monstern und Fallen bestücken.
2. Den gegnerischen Dungeon mit seiner Auswahl von vier Helden möglichst schnell zerstören.
Spielablauf
Die Karten unterteilen sich in ein Dungeon-Deck und ein Wilderness-Deck. Jeder Spieler muss sich für eines entscheiden; beide unterscheiden sich eigentlich kaum voneinander und enthalten nur andere Monster und Helden, die aber nur optisch voneinander abweichen. Aus den jeweils sechs Helden wählt nun jeder Spieler vier aus (Klassisch: Kämpfer, Magier, Dieb, Kleriker...) und legt die anderen beiden ab. Dann zieht jeder von seinem Kartenstapel eine bestimmte Anzahl an Karten, die er in seinem Zug benutzt, um einen kleinen Dungeon aufzubauen. Hierbei muss man darauf achten, dass die verschiedenen Monster, die man in das Gewölbe setzen möchte auch unterschiedlich viel Platz benötigen. Braucht ein Monster also 4 Felder, dann muss der Spieler auch einen Dungeon bauen, der aus mindestens 4 Dungeon-Karten besteht. So viele muss man erst einmal haben. Hatte man Pech beim Kartenziehen, kann man kein großes Gewölbe ablegen und es somit auch nicht mit großen, schweren Monstern bestücken.
Sämtliche Monster und Fallen platziert man im eigenen Dungeon verdeckt, damit der Gegner nicht sehen kann, um was es sich handelt. Im nächsten Zug schickt nun der Spieler die gewünschten Helden in den Dungeon des Gegners, der dann die verdeckten Karten aufdecken muss. Nun kommt es zum Kampf zwischen den Monstern und den Helden. Jede Einheit hat hierzu auf der Karte verschiedene Werte für Angriff und Rüstung. Ganz einfach: Wer mehr hat gewinnt. Nun haben aber manche Einheiten Spezialfähigkeiten, die man mit einer Sonderkarte aktivieren kann (falls man Glück beim Ziehen hatte!). Dies kann z.B. eine Steigerung des Angriffswertes von +2 bedeuten und den Kampf anders ausgehen lassen. Natürlich gibt es auch noch Gegenstände wie Schwerter oder Schilde, mit denen man seine Helden ausstatten kann.
Hat man alle Monster des Gegners besiegt und ist sein Dungeon nun von Gefahren befreit, gilt es als zerstört und muss abgelegt werden. Diese Karten sind nun aus dem Spiel und der Nachschubstapel wird somit immer kleiner und damit auch die Möglichkeit, an Gewölbekarten zu kommen um einen großen Dungeon zu bauen.
Das gleiche Prozedere macht der Gegner dann beim eigenen Dungeon. Gewonnen hat, wer entweder alle Helden des Gegners getötet hat oder, wenn der Gegner keinen Dungeon mangels Karten mehr bauen kann.
Fazit
MiniMonFa geht schnell von der Hand und macht auch kurze Zeit Spaß. Da aber alles stark vom Glück abhängt und man relativ wenig Einfluß auf sein Schicksal nehmen kann gibt es hier meiner Meinung nach Abzug.
Die Karten sind hübsch gestaltet, aber wirken sehr comichaft und leicht kindlich. Auch sind die Regeln nicht sehr logisch aufgebaut und beim ersten Mal Lesen scheinen sie nicht sonderlich klar formuliert.
Wer mal kurz Spaß haben möchte ohne groß nachzudenken, kann es bedenkenlos kaufen, aber ernsthaftere Spieler sollen lieber zu Dungeon Twister greifen, welches gewisse Ähnlichkeiten aufweist.
| Strategie / Taktik | :star::star::star: | Jetzt kaufen bei |
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| Glück / Zufall | :star::star::star: | |||
| Interaktion | :star::star::star: | |||
| Anleitung / Material | :star::star: | |||
| Spielspaß | :star::star::star: | |||
| Preis / Leistung | :star::star::star: |
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