| Kurzinfos zu Ja, Herr und Meister |
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| Gesamtbewertung | :star::star::star::star: |
| Besucher-Wertung | bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor | Riccardo Crosa, Fabrizio Bonifacio, Massimiliano Enrico, Chiara Ferlito |
| Verlag | Mario Truant Verlag |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Spieleranzahl | 4 - 12 Spieler |
| empf. Alter | ab 10 Jahren |
| Zielgruppe / empfehlenswert für | Gelegenheitsspieler, Rollenspieler oder Spielefan/Freaks |
| Spieldauer | ca. 30 Min. |
| Preis | ca. 15 Euro |
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Habt Ihr Euch schon immer mal gefragt, was eigentlich diese armen Monster - seien es Goblins oder Orks... - machen, nachdem die Helden (die man ja normalerweise spielt) sie platt gemacht und von der Erfüllung ihrer Aufgabe abgehalten haben? Ganz klar... sie müssen auch nach Hause zu ihrem Boss und ihm Bericht erstatten. Wie läuft sowas wohl ab? Dieses Spiel beantwortet diese Frage mit viel Witz.
Spielablauf
Ein Spieler wird als der Dunkle Meister auserwählt, der laut Anleitung mit einem unheilvollen Blick das Spiel eröffnen muss und quasi die Diskussion moderiert. Er hat immer nur drei Karten auf der Hand: den vernichtenden Blick 1, 2 und 3. Wer zum dritten Mal einen vernichtenden Blick erhält, hat verloren und ist raus aus dem Spiel.
Die anderen Spieler ziehen jeweils 3 Karten von zwei Stapeln. Auf den einen Karten sind lustige Motive, welche die Begründung/Ausrede sein sollen, warum die Mission gescheitert ist. Dies kann z.B. eine wunderschöne schlafende Prinzessin sein, ein zerbrochenes Schwert oder die heiße gnadenlose Wüste. Der Spieler muss nun anhand dieser Karten eine Story erfinden, die sein Versagen rechtfertigt und die die Schuld von ihm nimmt. Der Dunkle Meister entscheidet, ob die Geschichte schlüssig und gut geschauspielert rüberkommt. Der Spieler hat aber nun auch die Möglichkeit eine Karte vom zweiten Stapel auszuspielen: Schuld zuweisen. Damit gibt er einem beliebigen anderen Spieler am Tisch die Schuld für das Versagen und schiebt dann eine seiner Story-Karten hinterher, so dass nun der andere stotternd mit dieser Karte, die er gerade erst erhalten hat spontan eine Story erzählen muss. Was hierbei raus kommt in einer lustige Spielergruppe kann absolut zum Brüllen komisch sein.
Wer absolut gemein ist kann aber auch einen Einspruch spielen und einen anderen Spieler, der gerade mühsam eine schlüssige Story erzählt, unterbrechen und veränderte Infos ins Spiel bringen. So ist das Spiel ein ständiger Fluss von Beschuldigen, Ermahnen, Herumstammeln, Lachen und kreativem Storyerfinden. Die richtigen Leute voraussgesetzt, kann dies ein Bombenspaß sein.
Der Dunkle Meister verteilt fleißig vernichtende Blicke, wenn ihm eine Story nicht gefällt oder ein Spieler die erzählerische Kurve nicht kriegt. Erhält der erste Spieler den dritten vernichtenden Blick, hat er noch die Chance um Gande zu flehen, aber im Prinzip ist hier das Spiel aus.(Wenn das Gnadengesuch aber sehr glaubwürdig ist, kann der Dunkle Meister noch mal ein Auge zudrücken; in der Regel das des kriechenden Wurms. Anm. Micha)
Fazit
Ein wunderbar einfaches und saukomisches Spiel, das in einer entsprechenden Gruppe zu Höchstform auflaufen kann. Schön gestaltete Karten mit schönen Ideen drauf motivieren. Jedoch sollte jeder Mitspieler ein großes Maß an Fantasie, Erzählvermögen und Fantasy-Background mitbringen, sowie natürlich nicht scheu sein.
| Strategie / Taktik | :star: | Jetzt kaufen bei |
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| Glück / Zufall | :star: | |||
| Interaktion | :star::star::star::star: | |||
| Anleitung / Material | :star::star::star::star: | |||
| Spielspaß | :star::star::star::star: | |||
| Preis / Leistung | :star::star::star::star: |
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