| Kurzinfos zu Säulen der Erde | |
| Gesamtbewertung | :star::star::star::star: |
| Besucher-Wertung | bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor | Rieneck, Michael / Stadler, Stefan |
| Verlag | Kosmos |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Spieleranzahl | 2-4 |
| empf. Alter | ab 12 |
| Sprache | deutsch |
| Zielgruppe / empfehlenswert für |
Familien, Gelegenheitsspieler, Spielefan |
| Spieldauer | ca. 90 Min. |
| Preis | ca. 29 Euro |
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Nach der literarischen Vorlage von Ken Follett wurde ein Brettspiel geschaffen, dass vor allem durch seine wunderschöne optische Präsentation und den reibungslosen Spielfluss besticht. Leute, die das Buch gelesen haben, erkennen so manche Figur aus dem Buch auf den Spielkarten wieder, aber ansonsten entstehen dem Nichtleser keinerlei Nachteile.
Beim Auspacken fallen einem gleich der wunderschön gezeichnete Spielplan und die hübschen Motive auf den Spielkarten auf. Alles ist sehr liebevoll und detailliert gestaltet und besteht aus qualitativ gutem Material. Säulen der Erde ist eines dieser Spiele, welches man ohne große Vorbereitung einfach so mal mit Hilfe der Anleitung anfangen kann. Diese lässt nämlich keine Wünsche offen und führt einen Schritt für Schritt durch das Spiel. Da die einzelnen Schritte auch noch auf dem Spielbrett vermerkt sind fällt die Anleitung schon nach einer gespielten Runde wieder zurück in die Packung. Sehr löblich!
Spiel des Zieles ist durch geschicktes Anheuern von Handwerken und verteilen von Arbeitern auf die Rohstoffe Holz, Kies/Sand und Stein genügend Baumaterial herzustellen, um an Ende jeder Runde an der Kathedrale mitzubauen und dafür Siegpunkte einzukassieren. Das Bauen der Kathedrale streckt sich über sechs Spielrunden, die allesamt gleich ablaufen. Wer am Ende der sechsten Spielrunde die meisten Siegpunkte erwirtschaftet hat ist Sieger.
Jeder Spieler hat ein Startkontigent an Handwerkern (Steinmetz, Tischler...) und eine Anzahl an Arbeitern. Nun wird reihum vom offenen Rohstoffstapel gezogen und als "Bezahlung" hierfür die erforderliche Menge an Arbeitern zum Besorgen der Rohstoffe geschickt. Z.B. kostet das Erwirtschaften von vier Einheiten Holz neun Arbeitskräfte. Am Ende einer Runde können diese vier Einheiten Holz durch einen Handwerker (je nach Fähigkeitsgrad) in z.B. zwei Siegpunkte umgewandelt werden. Die Rohstoffe bestehen aus hübschen verschiedenfarbigen Holzklötzchen.
Ist die Rohstoffplanungsphase beendet kommt man zum Einsatz der drei Baumeister auf dem Spielplan. Jeder Spieler hat drei Holzfiguren, die man blind aus einem Stoffbeutel zieht. Wird die eigene Farbe gezogen kann man nun seinen Baumeister auf einem beliebigen Feld auf dem Spielplan platzieren und erhält dann in der Ertragsphase den darauf beschriebenen Vorteil. Das Setzen eines Baumeister kostet Gold und wird nach und nach immer günstiger. Der erste kostet 7 Goldstücke aber der Spieler hat dadurch nun den Vorteil, dass er er noch alle Felder zur Verfügung hat. Es gibt nämlich Felder, die nur eine Spielfigur fassen können und diese sind natürlich sehr begehrt. So kann man z.B. in der Burg noch zwei zusätzliche Arbeiter für die nächste Rohstoffphase ergattern oder sich von der drohenden Steuerzahlung drücken und noch den seltenen Rohstoff Erz abgreifen. Es gibt auch einen Marktplatz auf dem man Rohstoffe verkaufen/tauschen kann. Ausserdem noch Vorteilskarten, die einem verschiedene Boni bringen (einen zusätzlichen Rohstoff pro Runde oder Schutz vor einem negativen Ereignis zum Beispiel). Das Ziehen aus dem Beutel wird so lange fortgesetzt bis alle Figuren platziert wurden.
Jetzt kommt die Auswertungsphase. Nach und nach werden alle Punkte auf dem Spielpan abgearbeitet und die Spieler erhalten Ihren Ertrag für den sie während den letzten zwei Phasen so eifrig geboten haben. Erst jetzt erhalten die Spieler ihre Rohstoffe und Sonderkarten etc. Nun wird auch der Steuerwürfel geworfen, um die Steuern zu ermitteln, die jeder Spieler zu zahlen hat, wenn er zuvor seinen Baumeister nicht auf dem "Steuerbefreiuungsfeld" platziert hat.
Zu guter letzt kommt nun die Siegpunktermittlung dran. Jeder rechnet nun die Rohstoffe in Siegpunkte, um und zwar in dem Verhältnis, das auf den Karten der Handwerker steht. Ein guter Schreiner kann z.B. 2 Holz in einen Siegpunkt umwandeln. Dies aber pro Runde vielleicht nur dreimal und ist dann erschöpft. Wer hier gut geplant hat oder einen besseren Handwerker gekauft hat ist klar im Vorteil und rückt auf der Punkteskala vor. Zum Abschluss wird noch ein Kathedralenteil auf den Spielplan gestellt, was den Spielfortschritt kennzeichnet.
Nun geht alles zurück in die Ausgangsposition und es wird mit Runde zwei begonnen, die leicht veränderte Ereigniskarten hat.
Fazit
Säulen der Erde ist schnell zu lernen und ein wahrer Genuss, weil es flüssig vorwärts geht und immer eine Art Kopf-an-Kopf-Rennen bietet. Man kann bis zum Schluss nicht wirklich absehen, wer gewinnen wird und jeder hat vielleicht noch die Chance etwas rauszureissen. Das Spiel kann man in unter zwei Stunden durchspielen und wird daher gerne öfters aus dem Schrank geholt. Das wunderschöne Spielmaterial und die klasse Anleitung sorgen für den Rest.
| Strategie / Taktik | :star::star::star: | Jetzt kaufen bei |
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| Glück / Zufall | :star::star: | ||
| Interaktion | :star::star::star: | ||
| Anleitung / Material | :star::star::star::star::star: | Spiel kaufen bei![]() |
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| Spielspaß | :star::star::star::star: | ||
| Preis / Leistung | :star::star::star::star: |
Ich bin vollauf begeistert und das obwohl ich das Spiel nicht spielen wollte, da ich bisher mit "Romanspielen" bitter eingegangen bin.
Für mich eindeutig volle Punktzahl!
Aber wenn es so weit ist, werd ich mich melden
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