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NeoPhoenix

(Kleines Spielkind)

geändert von: Tim - 13.01.07, 01:49:46

Kurzinfos zu Star Munchkin
Gesamtbewertung
SternSternSternSternStern (+Stern )
Spielbewertung
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Autor Steve Jackson
Verlag Pegasus Spiele GmbH /
Steve Jackson Games
Erscheinungsjahr 2005
Spieleranzahl 3 bis 6
(auch zu zweit spielbar, aber langweilig)
empf. Alter keine Angabe gefunden
(ab dem Alter in dem man ernsthafte RPs kennt.)
Spieldauer 1 Stunde
Preis 10 - 15 €
Packung:

A: "Hey, Lust auf eine Runde SM?"
B + C: "Klar immer her damit!"
D:
O_O

Wer bei SM an Peitschen, Lack und Leder denkt, sollte diese Gedanken zumindest für die Dauer dieser Rezension mal verdrängen. Obwohl - vielleicht ist gerade der sadistische Teil in Munchkin ja ausgeprägter als manch einer vermuten mag. Harr Harr!

Ich möchte das Rad nicht neu erfinden und verweise auf die offizielle Rezension von Munchkin auf der Hauptseite. Da der Spielablauf komplett gleich bleibt und ich denke, dass viele, die sich für Star Munchkin interessieren auch schon das normale Munchkin kennen reicht es wohl, wenn ich hier nur die Änderungen und Neuerungen von Star Munchkin weiter erläutere.
Für alle, die sich für SM interessieren (ich liebe es, so was sagen zu dürfen lachen ) aber das normale Munchkin nicht kennen möchte ich auch einfach auf die Rezension verweisen mit dem Hinweis, dass sich bei Star Munchkin nur die Karten ändern, der Spielablauf aber wie beschrieben beibehalten wird. Die wenigen speziellen Regeländerungen oder Zusätze wirst du jetzt in dieser Rezension lesen können.

Mehr als eine Erweiterung!
"Star Munchkin" ist genauso wie "Munchkin beißt" oder "Munchkin Fu" keine Erweiterung zu dem normalen Munchkin (Die Erweiterungen sind "Munchkin 2: Abartige Axt" und "Munchkin 3: Beschwörungsfehler".). Man kann dieses Set komplett ohne die anderen Munchkinkarten spielen. Um den Wahnsinn aber noch zu steigern kann man natürlich auch in dunklen Verliesen gegen Fledermausschwärme kämpfen, welche radioaktiv und computerisiert sind (und demzufolge die Munchkinsets zusammenmischen hehe).
"Star Munchkin" enthält 170 farbige Karten und ist somit ein autonomes Munchkin-Basisspiel, wobei auch hier in der deutschen Version wieder Karten dabei sind, die exklusiv für die deutsche Edition erstellt wurden.

Nun zu den Besonderheiten die "Star Munchkin" letztendlich vom normalen Munchkin unterscheiden (außer der Tatsache, dass es nicht mehr in dunklen, miefenden Verliesen sondern in den unendlichen Weiten des Alls spielt):

Intergalaktische Währungsreform!
Gold wurde zu Credits. Nicht mehr und nicht weniger!

Kombinierte Macht!
In "Star Munchkin" gibt es Laser-Waffen. Das sind alle Waffen die irgendwie auf "aser" enden. Laser, Maser, Schmaser, Bobaser, Bananafanafofaser usw. Das tolle an diesen Waffen ist, dass sich alle Laser-Waffen zu einer einzigen 2-händigen Laser-Waffe kombinieren lassen. Wundert euch also nicht, wenn plötzlich ein Munchkin mit einem Bananafanafofaser-Bobaser-Schmaser vor euch steht!

Nicht mehr ganz so groß, dafür aber jetzt ganz schön kompliziert!
Was in den guten alten Fantasy-Zeiten noch große Gegenstände waren (man konnte ohne besondere Fähigkeiten nur einen einzigen großen Gegenstand tragen) sind heutzutage im Zeitalter der Computer, der Raumfahrt und der alles überlegenen Technik die komplexen Gegenstände. Heute siegt der Geist über die Muskelkraft. Ist der eigene Munchkin nicht so wirklich technikversiert dann darf er nur einen komplexen Gegenstand benutzen. Aber wer braucht schon so was wenn er seinen +2 "Low Tech Überzeuger" (Holzbrett mit eingedrehter Schraube) dabei hat?

Die Sache mit der schönen Assistentin!
Hmmm warum hat denn der andere Munchkin da drüben so eine dunkelhäutige Frau Uhura an seiner Seite??? Berechtigte Frage!
Eine tolle Neuerung in Star Munchkin sind die so genannten "Handlanger". Handlanger sind Karten, die man auslegen kann und die ähnlich wie ein Gegenstand Boni und Fähigkeiten besitzen. Dabei haben alle Handlanger eines gemeinsam: Sie lassen sich liebend gerne opfern. (Ob sie so loyal oder einfach nur zu langsam sind, sei mal dahin gestellt.) Wenn man ein oder mehrere Monster nicht besiegen kann, so muss man normalerweise die Beine in die Hand nehmen. Man kann allerdings auch ein bisschen gemein sein und seinen treuen Handlanger opfern. Tut man dies, entkommt man automatisch. Was mit dem Handlanger geschieht ... naja ... frag besser nicht. Armes Ding. Jedenfalls landet er am Ende immer auf dem Ablagestapel. Man darf immer nur einen Handlanger ausliegen haben. Will man seinen Handlanger wechseln muss man zuerst den alten entlassen (oder foltern, kochen und verspeisen, oder versteigern, oder teeren und federn, oder oder oder...) Folgende Handlanger darf man seiner Crew hinzufügen:
Die hübsche Assistentin: Sie sieht nicht nur verdammt gut aus und gibt einen +2 Bonus - nein - sie hat auch immer das entgegengesetzte Geschlecht wie du. Wenn du dein Geschlecht wechseln musst oder es aufgrund von irgendwelchen Vorlieben freiwillig tust (???) dann macht es deine hübsche Assistentin loyalerweise auch. Wenn du auf ein Monster triffst, das auf Spieler oder Spielerinnen unterschiedlich reagiert, darfst du die Assistentin vorschicken um mit dem Monster zu verhandeln. Das Monster reagiert dann, als hättest du das andere Geschlecht.
Der Schurke: Diebisch, klein und gemein! Vor allem komischer Dieb! Wenn du eine Karte ablegst, macht sich der Schurke auf den Weg einem Mitspieler einen ausliegenden Gegenstand zu stibitzen, den du NICHT tragen kannst. Ich sag ja - komischer Dieb. Jetzt musst du würfeln. Wenn man eine 4 oder höher erreicht, erhält man den gewählten Gegenstand, schafft man es nicht läuft der Schurke unloyalerweise zu dem Spieler über, den man beklauen wollte.
Der treue Roboter: Hat keine besonderen Fähigkeiten gibt aber im Kampf +4! Liegt wohl an dem Kettensägenarm ... oder an seinem fiesen Blick - wer weiß?
Der Androide: Eine Art Frankensteins Monster mit +2 Bonus. Der Androide kann allerdings auch, anstatt den +2 Bonus zu verleihen im Kampf gesprengt werden. Wenn er das macht, dann erhältst du einmalig +12 im Kampf.
Das Wunderkind: Nerviges kleines Kind! Weiß alles besser, hat schon mit 7 einen Doktortitel und rät einem noch wie man sein Huhn am besten garnieren sollte! Würde es einem nicht die Gadgeteer-Fähigkeit verleihen (dazu weiter unten bei "Klassen"), sollte man es nicht eines Blickes würdigen.
Das Rothemd: Der typische Star-Trek Statist. Hat eine Ein-Wort-Sprechrolle und stirbt im ersten Drittel um zu verdeutlichen, dass die Situation verdammt ernst ist. Das Rothemd kann nichts! Du solltest es opfern, sobald es geht. Wenn du einen Kampf gewonnen hast würfle einen Würfel. Bei einer 6 hat sich das Rothemd vor lauter Nervosität selbst geopfert. Ein Statist. Nicht so wichtig.
Der laute und behaarte Außerirdische: Chewie lässt grüßen. Mit seinen Brüll- und Grunzlauten hat er sich keinen besseren Titel verdient. Wenigstens hat diese Ausgabe hier vier Arme und schenkt dir somit vier weitere Hände mit denen du Gegenstände tragen kannst. 

28.10.05, 23:26:23

NeoPhoenix

(Kleines Spielkind)

Menschen sind langweilig!
Ja das stimmt natürlich, Munchkin hat sowieso immer Recht! Deshalb gibt es auch in "Star Munchkin" drei Rassen die man annehmen kann und sollte (wobei es auch manchmal ganz gut ist, ganz normal zu sein).
Der Cyborg: Halb Mensch, halb Maschine. Oder umgekehrt. Manchmal auch mehr vom einen und weniger vom anderen. Egal. Jedenfalls ist ein Cyborg unsterblich - fragt in Munchkin nicht warum! Ein Cyborg ist immer Stufe 2 - er kann nicht unter Stufe 2 fallen und wenn ein Startspieler als Cyborg anfängt, bekommt er eine Stufe geschenkt. Zudem kann ein Cyborg durch den Verlust von zwei Stufen oder dem Zurückfallen auf Stufe 2 einfach dem Tod ein Schnippchen schlagen und am Leben bleiben.
Der Mutant: Ein Bad zuviel im Radioaktiven Klärbecken, ein paar Fehlversuche beim Militär und schon ist es passiert! Schneller als man sich versieht hat man zwei Köpfe, drei Arme oder vier Beine. Mutanten eben! Demzufolge können sie zwei Kopfbedeckungen oder zwei Schuhwerke tragen oder aber drei Hände benutzen. Zudem können sie 2 Handkarten die ihnen nicht gefallen für eine Karte vom Stapel tauschen. Warum sie das können? Tja, das weiß wohl nur der Mutantengott.
Die Katze: Wing Commander hat es uns gelehrt: Katzen sind nicht immer lieb, süß und knuddlig. Wenn sie böse, hässlich und kratzig sind heißen sie allerdings Kilrathi weshalb in Munchkin wohl die erste Variante gemeint ist. Jedenfalls sehen die Miezen auf den Illustrationen weniger gefährlich als niedlich aus. Katzen haben aufgrund ihrer Natur +1 auf Weglaufen, fliehen also schon bei einer 4 oder höher. Zudem haben die Katzen eine Fähigkeit, die sich Neugierde nennt. Wenn man hinter der ersten geöffneten Tür kein Monster findet, darf das kleine wollknäuelliebende Wesen direkt noch eine weitere Tür öffnen. Na wenn sich da mal nicht jemand freut.

Große Klasse mit der Klasse!
Was ein Rollenspiel sein will, muss natürlich auch verschiedene Klassen für die Helden bieten. Und was eine Rollenspielpersiflage sein will, muss das eben auf witzige Art machen. Wer keine Klasse hat (Munchkin mag diesen Wortwitz), hat klassischerweise schlechte Karten (Achtung Kalauer!)
Das Medium: Das Orakel bei Matrix oder Counselor Troy in Star Trek - so unterschiedlich sie auch sein mögen. Sie hatten eines gemeinsam! Sie waren Medien! Konnten Gedankenlesen und so nen Quatsch. Was in den Filmchen vielleicht ziemlich sinnlos war, erfährt in SM (jaha ich hab's schon wieder getan!) eine ganz neue Bedeutung. Erstmal erhalten Medien in jedem Kampf den sie alleine austragen (also ohne sich helfen zu lassen) +2 - nett, nett. Zudem können sie Handkarten ablegen um 1. Die Gedanken (Handkarten) eines Mitspielers zu lesen oder 2. Die Zukunft in Form der drei nächsten Karten eines Nachziehstapels vorauszusehen.
Der Kopfgeldjäger: Geben wir's doch zu. Irgendwie mögen wir sie nicht. Diese Kopfgeldjäger. Hinterlistige Banausen, töten für ein bisschen Bares. Nein Nein - sowas wollen wir nicht. Außer natürlich, wir sind selbst so ein skrupelloser und dazu natürlich gutaussehender Kerl (oder Mädel). Moral? Also Bitte! Ein Kopfgeldjäger darf alle Handkarten ablegen um ein, auf dem Ablagestapel oben liegendes Monster als "nächsten Auftrag" auf die Hand zu nehmen. Zudem darf er seine "freiberufliche Mitarbeit" anbieten. Das heißt, wenn er jemandem geholfen hat ein Monster zu töten, dann darf er verdeckt eine Stationskarte vom Nachziehstapel ziehen.
Der Gadgeteer: Heute würde man so eine Kreatur noch abfällig "Nerd" oder "Computerfreak" nennen! Wer würde auch heutzutage ahnen, dass diese Spezies von Menschen (oder Cyborgs, oder Mutanten, oder Katzen) später einmal über die Fähigkeit verfügen wird, so viele komplexe Gegenstände zu tragen, wie er kann? Als wäre das nicht schon genug, darf ein Gadgeteer zwei Karten ablegen um eine gezogene Falle zu entschärfen. Leider (hihihi von wegen) hilft diese Fähigkeit überhaupt nichts gegen Fallen die von anderen Munchkins gespielt wurden. Wäre ja auch noch schöner.
Der Händler: Heute noch bei Aldi Süd, morgen schon der Space-Dealer deines Vertrauens. Händler sind wirklich nett, charismatisch und immer ehrlich. Wie sonst sollte man sich erklären, dass ein Händler eine "Treue Crew" befehligt, welche sich aus bis zu 2 (zwei!) Handlangern zusammen setzt? Außerdem kann ein Händler natürlich noch Handeln - wer hätte das gedacht? Das heißt, dass ein Händler immer wenn er sich nicht im Kampf befindet, den obersten Gegenstand vom Ablagestapel nehmen darf, wenn er dafür einen oder mehrere Karten mit mindestens gleichem Wert von seiner Hand oder von den ausliegenden Karten ablegt.

28.10.05, 23:28:07

NeoPhoenix

(Kleines Spielkind)

geändert von: Tim - 02.11.05, 16:00:15

Soviel zu den Neuerungen. Es folgt, wie beim letzten Mal, die Erklärung meiner Sternevergabe:

Strategie / Taktik: Zwei Sterne. Munchkin ist ein Kartenspiel ergo ein Glücksspiel. Die einzige Strategie die man sich überlegen sollte ist, wann man zu welchem seiner Mitspieler besonders gemein sein sollte harr harr. Meistens verbünden sich sogar alle Spieler gegen den gerade Führenden. Ist das fies? Ja! Ist das gut? Natürlich!!!

Glück / Zufall: Wie gesagt, es handelt sich hierbei um ein Kartenspiel. Glück spielt eine primäre Rolle. Alles kommt darauf an, die richtige Karte zum richtigen Zeitpunkt zu haben. Wird man vom Glück verfolgt, tun es meistens nach dem gewonnen Spiel auch die anderen Mitspieler, hehe.

Interaktion: Hier ist es wohl gut ein Beispiel anzuführen.
Spieler A: "Ich möchte gerne die Riesenameisen bekämpfen. Die sind nur Stufe 6. Ich hab Stufe 4. Mein Laser-Dazer-Bobaser gibt mir allerdings +9. Damit hätte ich 13, würde das Viech also platt machen. Will jemand was dagegen tun?"
Hämisches Grinsen unter den Mitspielern.
Spieler B: "Was du nicht wusstest, die Riesenameisen sind die letzten ihrer Art. Und als solche bekommen sie +10 auf ihre Monsterstufe. Wären also 16. Und nun?"
Spieler A: "Kein Problem. Ich drücke einfach diesen großen roten Knopf und bekomme +5. Hätte ich also 18. Wieder besiegt! Ich nehme mir dann mal die vier Schätze."
Spieler C: "Mooooment! Die Ameisen sind aber radioaktiv! Damit steigt ihre Stufe auf 21. Na was sagst du jetzt?"
Spieler A: "Hmmm ich könnte diese halluzinogene Nanobotgranate benutzen. Damit hätte ich auch 21, reicht aber immer noch nicht."
Spieler D: "Ich helfe dir, wenn du mir zwei Schätze gibst, die ich mir aussuchen darf."
Spieler A: "Zwei Schätze okay, aber ich such sie aus."
Spieler D: "Ach von mir aus. Also wirf du mal deine Nanobotgranate. Ich werfe dazu noch meine vibrierende Virusgranate. Damit wärst du also auf 24 und besiegst die letzten radioaktiven Riesenameisen ihrer Art."
Spieler C: "Wenn sie nicht ihre Klone dabei hätten! Jetzt gibt es die letzten radioaktiven Riesenameisen ihrer Art nämlich im Doppelpack - also musst du jetzt schon Stufe 42 schlagen."
Spieler A: "Oooookay ... ich glaube ich fliehe dann mal. Meine Raketenstiefel geben mir +2 auf weglaufen also fliehe ich bei einer 3 oder höher."
Spieler A würfelt... 2!
Spieler A: "NEIN! Jetzt tun diese Biester mir schlimme Dinge an!"
Alle anderen: "Hehe, was ist es denn?"
Spieler A: "Moment... *liest* ... ihr kollektives Bewusstsein löscht mein Klassengedächtnis. Ich verliere meine Klasse."
Spieler B: "Welche hast du denn?"
Spieler A: "Keine!"
*Kollektives "Vor den Kopf"-Schlagen*

Anleitung: Vier Sterne. Die Karten sind von der Verarbeitung her mit Magic-Karten zu vergleichen. Die Grafiken sind meist sehr lustig und passen zu dem verrückten Humor. Die Anleitung ist kurz und verständlich und bei Regelunklarheiten hat sowieso immer der Besitzer des Spieles recht ;-).

Spielspaß: Für Leute die Rollenspiel mögen ist Munchkin nicht mehr wegzudenken! Vor allem bei Rollenspielern entfaltet das Reduzieren des Rollenspiels auf die grundlegenden Elemente "Monster schnätzeln", "Schätze plündern" und "Kumpel ärgern" seinen ganz eigenen ganz besonderen Charme. Zunächst sind es die Karten die für den ein oder anderen Lachflash sorgen, später dann die Kombinationen der selben. Bei keiner Spielrunde an der ich bisher teilgenommen habe, blieb ein Auge trocken.
Dennoch könnte das Spiel für Nicht-Rollenspieler nicht ganz so interessant sein. Trotzdem lasse ich auch hier die Bewertung auf 5 Sternen! Es ist einfach ein urkomisches, verrücktes Kartenspiel, das man ohne viel aufbauen schnell mal ein paar Runden zocken kann. Wenn einem irgendwann vor Lachen der Bauch weh tut oder man so oft gewonnen hat und man sich auf seinem Ruhm ausruhen will, kann man ja immer noch aufhören.

Preis / Leistung: Für Leute die Munchkin noch nicht haben gelten 5 Sterne. Wer kein Spiel aus der Munchkin-Reihe zuhause hat, der MUSS sich eines kaufen. Anders geht's nicht. Für diejenigen die bereits Munchkin ihr eigen nennen, gibt es immerhin neue Spielmechanismen und komplett neue Karten. Das Spiel bleibt aber dennoch gleich, weshalb ich dann nur vier Sterne vergebe.

Gesamtbewertung: Für diejenigen ohne ein Munchkin gilt wie oben: Ein MUST-HAVE! Einmal im Leben muss man mal ein Munchkin gewesen sein! Für die Munchkinbesitzer unter euch: Wenn ihr die paar Kröten übrig habt, greift zu. Wenn nicht spart ein paar Tage und spielt bis dahin eurer altbewährtes Munchkin.

So nachdem ich jetzt noch mal meine Rezi überflogen hab, merke ich, dass ich wieder eine riesige Ansammlung an Buchstaben fabriziert habe. Mir ist es wohl nicht möglich kurze Texte zu schreiben. Ich hoffe trotzdem euch hat das Lesen Spaß gemacht. Ich habe versucht ein bisschen des Spiel- und Kartenhumors an die ein oder andere Stelle dieser Rezension einzubauen um sie etwas aufzulockern - wer will denn immer nur ernste Rezis lesen???

In diesem Sinne: Game on!

Strategie / Taktik SternStern Jetzt kaufen bei
Glück / Zufall SternSternSternStern
Interaktion SternSternSternSternStern
Anleitung / Material SternSternSternStern
Spielspaß SternSternSternSternStern (+Stern )
Preis / Leistung SternSternSternStern (+Stern )
28.10.05, 23:29:56

Miraflourid

(MichaJunior)

In unser Runde keimte die Meinung auf, dass es gegenüber früheren Munchkins mehr Schätze für besiegte Monster gibt.
Ist das nun nur subjektiv?


Mira

Ich spiel auf der Brettspielwelt, ja und?
29.10.05, 09:36:45

NeoPhoenix

(Kleines Spielkind)

Hmmm interessante Sache ... sollte man mal nachprüfen. Ich würde vorschlagen man erstellt eine Übersicht mit der Anzahl der Monster, der durchschnittlichen Monsterstufe und der durchschnittlichen Anzahl an Schätzen. Mal sehen ob ich dazu irgendwann Zeit finde.
30.10.05, 12:56:31

Miraflourid

(MichaJunior)

Haben heute in Stuttgart Munchkin beisst 2 und Munchkin mixer erstanden. Und endlich gabs dann auch die ersehnten Lesezeichen.
Mal schauen, wann wir zum Spielen kommen.
Mira

Ich spiel auf der Brettspielwelt, ja und?
30.10.05, 18:41:35

pyromella

(Kleines Spielkind)

Hallo,

wir haben gestern abend auch Star Munchkin gespielt und waren uns über die Klone (macht doppelte Stufe usw. auf das zu bekämpfende Monster) nicht einig vielleicht kann ja jmd von hier helfen

Auf der Karte steht ungefährer wortlaut: Klon ... verdoppelte das monster in stufe ... wenn das monster besiegt wird erhälst man pro monster einen schatz und eine stufe. Läuft der Spieler weg verliert er XXX.

Jetzt ist die Frage wer erhält die schätze und stufen pro besiegtem monster? Derjenige der das Monster bekämpft oder derjenige der die Karte gespielt hat um das besiegen des monsters zu verhindern???

Meiner meinung nach erhält derjenige der das monster bekämpft die zusätzlichen schätze und stufen der klon-karte!
17.03.06, 14:05:46

Miraflourid

(MichaJunior)

Derjenige, der die Monster besiegt bekommt auch Stufen und Schätze. Ist doch wohl klar. Ausserdem kannst Du ja als Besitzer des Spiels im Streitfall ein endgültiges Wort sprechen.

Mira

Ich spiel auf der Brettspielwelt, ja und?
18.03.06, 00:03:03

pyromella

(Kleines Spielkind)

Und genau das sehe ich anders ... es steht ja extra beim weglaufen '... Der Spieler ...' und bei dem rest nicht ... und von daher denke ich das derjenige der die karte gelegt hat die schätze und stufen bekommt
18.03.06, 12:50:03

Thor

(VielSpieler)

Hi,
diese Spiel habe ich auch,
ich finde es lustig Munchkin auch im Weltall zu Spielen.

Gruß Thor
05.01.09, 15:48:15
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