| Kurzinfos zu Descent-
Journeys in the Dark |
| Gesamtbewertung |

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| Besucher-Wertung |
bewerten Sie dieses Spiel |
| Autor |
Kevin Wilson |
| Verlag |
Fantasy Flight Games |
| Erscheinungsjahr |
2005 |
| Spieleranzahl |
2-5 |
| Sprache |
englisch (deutsch soll im Sommer 2006 folgen) |
| Zielgruppen: |
Gelegenheitsspieler, Oft-/Profispieler, Spielefan/Freaks |
| Spieldauer |
2-4 Stunden (bei offiziellen Szenarios eher 4 als 2) |
| Preis |
52-65 € (englische Version) |
 |
Tief in den Kerker
Worum es geht
Bei Descent begeben sich 2-4 wackere Helden in einen Dungeon um eine
Heldentat zu vollbringen und nebenbei noch möglichst viele Schätze
einzuheimsen, dies probiert allerdings der Kerkermeister(im folgenden
Overlord OL genannt) zu verhindern, dafür stehen ihm Legionen gefährlicher
Monster und Fallen zu Verfügung. Diesem setzen sich die Helden mithilfe
ihrer Fähigkeiten und magischen Waffen zur Wehr.
Spielziel
Die Helden müssen zusammen eine Queste erfüllen (anhand von vorgefertigten
Szenarien) während ein Spieler, der Overlord, dies zu verhindern versucht.
Der Fortschritt der Helden wird über Conquest-Marker angezeigt, sie
erhalten welche wenn sie spezielle Monster töten, Aufgaben erfüllen etc.
während sie welche verlieren wenn sie getötet werden oder der Overlord
durch seinen Kartenstapel durch ist (dies stellt praktisch eine zeitliche
Begrenzung für die Helden dar).
Material
Bevor ich einen Überblick über den Spielablauf gebe, würde ich gerne ein
paar Worte zum Spielmaterial verlieren. Euch ist wahrscheinlich schon der
relativ hohe Preis aufgefallen. Dieser ist aber durchaus fair da man
einiges an Gegenwert bekommt u.A. einen Puzzleartig modular aufbaubaren 2D
Dungeon, welcher sich auch hervorragend für PenPaperRollenspiele
eignet (zur Visualisierung versteht sich), 20 Helden und 60 Monsterfiguren
aus Plastik die in einem realistischen Format gehalten sind, sprich die
Zauberer haben Heldengröße während ein benachbarter Drache schon recht
imposant wirkt. Diese Figuren sind leider unbemalt aber leicht aufgrund
des hohen Detailsgrad und unterschiedlicher Grundfärbung zu
unterscheiden (grau, rot, weiß), Dazu kommen noch 180 Karten (für
verscheidene Zwecke) 20 Heldenbögen und eine ganze Menge von Markern(mehr
als 350 !)
Spielablauf
Nun, als erstes einigt man sich darauf wer den Overlord spielt, dieser baut
draufhin den Dungeon auf, lässt ihn aber leer, sprich er platziert noch
keine Monster, Hindernisse, Türen etc, diese müssen die Helden noch
erkunden. Wenn das Szenario nichts anderes vorschreibt kriegt danach
jeder Held 300 Gold und einen zufällig gewählten Charakter (Die Charaktere
haben unterschiedliche Werte und Eigenschaften), zudem erhalten sie noch
drei zufällige Fertigkeiten. Mit dem Gold darf er sich eine
Startausrüstung kaufen, sprich Äxte, Rüstungen Heiltränke usw. was der
Monsterschlächter von heute halt so braucht

.
Der OL zieht noch drei OL-Karten und dann kann es auch schon losgehen.(Zugegebenermaßen in den ersten Spielen kostet dieser Vorgang durchaus etwas Zeit)
Jeder Held hat einen Zug Marker der anzeigt ob er schon dran war oder
nicht, dies ist insofern wichtig da die Helden jede Runde neu entscheiden
können in welcher Reihenfolge sie agieren. Sobald klar ist welcher Held an
der Reihe ist muss er sich zwischen einer von vier Möglichkeiten
entscheiden:
Advance: Der Held darf einen Angriff in der Runde machen und erhält
Bewegungspunkte in Höhe seines Speed Wertes (steht auf seinem Character-Bogen)
Battle: Der Held darf zwei Angriffe machen, erhält aber keine
Bewegungspunkte(er kann allerdings wie bei allen anderen Varianten auch,
sich verausgaben (d.h. er gibt Audsdauerpunkte ab)und erhält entsprechend
Bewegungspunkte).
Run: Kein Angriff, aber doppelt soviele Bewegungspunkte wie er Speed
hat.
Ready: Er hat entweder einen Angriff oder erhält Bewegungspunkte. Und darf
einen von vier OrderMarkern setzen, welche folgende wären:
-->
Aim: Der nächste Angriff ist gezielt, d.h. er darf die
Angriffswürfel neu werfen
-->
Guard: Er darf während der OL an der Reihe ist einen
Unterbrechungsangriff machen.
-->
Dodge: Er darf bei etwaigen Angriffen auf ihn, bis zu seiner
nächsten Runde, die Angrifffswürfel neu werfen lassen.
-->
Rest: Sollte er bis zur nächsten Runde sich nicht bewegen und
keine Wunden bekommen, wird seine Ausdauer auf den Max-Wert regeneriert.
Man darf alle Aktionen in bel. Reihenfolge machen und auch durcheinander
mischen z.B. Ein Held möchte die Aktion Ready machen, er entscheidet sich
für den Angriff bewegt sich über Ausdauer, platziert den Aim-Marker, macht
den Angriff benutzt den AIM-Marker und bewegt sich wieder über Ausdauer an eine bessere Position.
Sollte ein Held ein neues Gebiet erforschen wird kurz unterbrochen
und der OL platziert etwaige Monster, Türen, Schätze etc. danach dürfen
die Helden fortfahren.
Waren alle Helden an der Reihe beginnt der Zug des Overlord, dieser
erhält als erstes soviele Threat-Marker wie Helden vorhanden sind und
zieht zwei OL-Karten, danach darf er eine Spawn Karte spielen mit der er
neue Monster ins Spiel bringt, dieses Spawn Karten gehören zu den
OL-Karten und kosten Threat zum Spielen, zudem unterliegen alle
Spawn-Karten der Beschränkung , dass man nur neue Mosnter platzieren kann
wo kein Held Sichtlinien zu hat. Danach darf er alle Monster einmal
aktivieren, d.h. Bewegungspunkte in Höhe ihres Speed-Wertes und ein
Angriff. Danach sind die Helden wieder an der Reihe.
Der Kartenstapel des OL besteht natürlich nicht nur aus Spawn-Karten
er enthält zudem
Events: Unglückliche Ereignisse für die Helden, Fackeln gehen aus, ein
Monster weicht einem Angriff aus usw.
Traps: Fallen für unvorsichtige Helden, in der Regel ist auf einer
Trap-Karte ein Zeitpunkt spezifiert wo man sie spielen kann, z.B. gibt es
da die Spiked Pit welche erlaubt einen Helden der sich auf ein freies Feld
bewegt in eine Fallgrube fallen zu lassen, die plötzlich entsteht.
Trap-Karten werden eig. immer gespielt während die Helden an der Reihe
sind.
Power Cards: Zu guter Letzt die stärksten(und teuersten)Karten des OL,
Trap Karten werden nicht wie andere Kaarten nach Gebrauch abgeschmissen
sondern bleiben für den Rest des Spieles aktiv, diese Karten stärken in
der Regel denn OL oder alle seine Monster, z.B. gibt es den Trapmaster
welche alle Fallen billiger macht und tödlicher. Ein weitere Vortteil
dieser Karten ist , dass sie nicht mehr ins Deck gemischt werden sobal der
OL das erste mal durch den Stapel ist, dies beschleunigt einen zweiten,
dritten, etc. Durchgang.
Die Waffen der Helden
Auf die Möglichkeiten des OL bin ja gerade näher eingegangen, aber was steht jetzt den Helden zur Verfügung ? Wie schon beschrieben können sie sich in der Stadt eine Startausrüstung kaufen, dies wären Waffen, Rüstungen, Schilde und Tränke (Potions). Jeder Held hat zwei Hände (überraschend nicht wahr

) d.h. er kann entweder eine Zweihandwaffe oder zwei Einhandwaffen oder eine Einhandwaffe mit Schild usw. ausrüsten dazu darf er noch eine Rüstung anziehen und zweit Other - Items ausrüsten (das sind z.B. Heilrunen), er darf bis zu drei Tränken im Gürtel haben und drei bel. Sachen im Rucksack. Natürlich ist man nicht bis an die Zähne bewaffnet wenn man diue Stadt verlässte aber im Dungeon finden sich in der Regel, Bronze-, Silber- und Goldschätze welche weitere und bessere Ausrüstung spendieren.
Zu den Tränken:
Es gibt zwei Arten von Tränken, Vitality und Healing Potions. Die Vitality Potion gibt einem alle Ausdauerpunkte zurüch, während die Healing Potion 3 Lebenspunkte zurück gibt.
Zu guter Letzt gibt es noch Trainingstoken und SkillCards, Jeder Held ist unterschiedlich trainiert am Anfang was zusätzlichen Würfeln in den Kategorien Nahkampf, Fernkampf und Magie führt. Dies kann der Held in der Stadt durch Training (welches recht teuer ist)noch ausbauen (auf das Kampfsystem gehe ich noch ein). Zu dem hat jeder Held noch drei Fertigkeits Karten (SkillCards)welche sihc wieder in die Bereich Nah, Fern und Magie unterteilen. Diese geben dem helden in der Regel dem Helden recht mächtige Zusatzkräfte wie mehr Sacheden, Reichweite etc. und im Fall der Magie auch manchmal einen tierischen Begleiter. Diese Karten kann man später auch in der Stadt kaufen, aber die sind dann richtig teuer.