| Kurzinfos zu Der eiserne Thron |
| Gesamtbewertung |

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| Autor |
Christian T.Peterson |
| Originaltitel/Verlag |
A Game of Thrones/
Fantasy Flight Games |
| Verlag/Übersetzung |
deutsche Ausgabe vom Heidelberger Spieleverlag
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| Erscheinungsjahr |
2004 |
| Spieleranzahl |
3-5 |
| empf. Alter |
ab 12 Jahren |
| Zielgruppe / empfehlenswert für |
Gelegenheitsspieler, Eroberungsstrategiespieler, Fantasyfans |
| Spieldauer |
mind. 2-3 (4+) Stunden |
| Preis |
ca. 23-38 Euro |
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Willkommen in Westeros…
Der ehemalige König Baratheon ist Tod und das Land Westeros steht vor der Frage, wer der nächste Nachfolger des Eisernen Thrones wird. Die 5 Adelshäuser Lannister, Stark, Baratheon, Greyjoy und Tyrell rüsten zum unerbitterten Krieg um die Herrschaft Westeros…
An diesem Punkt muss ich sagen, dass ich die Romanvorlage der das Spiel zu Grunde liegt "Das Lied von Eis und Feuer" von George R.R Martin, nicht gelesen haben und somit das Spiel als normales Fantasystrategiespiel rezensiere.
Ziel des Spieles:
Das Spiel wird in 10 Runden gespielt wobei jede Runde in verschiedene Phasen aufgeteilt ist. Wer nach dieser Zeit die meisten Städte und Festungen erobert hat gewinnt das Spiel. Alternativ: von 5 Mitspielern ausgehend, wer zuerst 7 Städte oder Festungen erobert hat, ist Sieger des Spiels.
Spielmaterial
1 faltbares Spielbrett (ca. 90cm lang) ; 1 farbige Spielanleitung (20 Seiten); 35 Hauskarten (7 für jedes Haus); 5 Haus-Startkarten (1 für jedes Haus); 30 Westeroskarten; 75 Befehls-Spielmarken (15 pro Haus); 100 Stärke-Spielmarken (20 pro Haus);15 Einfluss-Spielmarken (3 pro Haus); 5 Versorgungs-Spielmarken (1 pro Haus); 1 Runden-Spielmarke; 1 Wildlingsspielmarke; 50 hölzerne Infanterie-Einheiten; 20 hölzerne Rittereinheiten; 30 hölzerne Schiffseinheiten;1 King´s Landing-Spielmarke; 1 Eyrie-Spielmarke;1 Sunspear-Spielmarke; 1 Valyrische Stahlklinge; 1 Botenrabe-Spielmarke; 1 Eisenthron-Spielmarke ( die Spielmarken bestehen aus robuster Pappe)
Spielablauf
Vorbereitung des Spiels - Kurzfassung:
Zu Beginn des Spieles, zieht jeder Mitspieler verdeckt die Startaufbaukarte seines Adelshauses, nach deren Anweisungen er Infanteristen, Ritter und Schiffe auf dem Spielbrett verteilt. Anschließend werden noch der Eisenthron, die Valyrische Stahlklinge und der Botenrabe, gemäß der für die
1. Runde vorgeschriebene Rangfolge verteilt. Dann erhält jeder Spieler noch 15 Befehlsmarken(10 normale+ 5 Spezial), seine 7 Hauskarten und 5 Stärkemarken aus dem Stärkepool. Zusätzlich werden die 3 Westeroskartenstapel neben dem Spielbrett aufgebaut, der Rundenanzeiger auf die derzeitige Runde positioniert und die 3 neutralen Gebietsmarken auf das Spielbrett gebracht.
Jetzt zum eigentlichen Spielablauf:

Das Spiel besteht aus 3 Phasen. In der ersten Phase der so genannten
Westerosphase , wird nacheinander jeweils eine Karte von den drei Westeroskartenstapeln gezogen und abgearbeitet. Diese spiegeln im Wesentlichen, die Geschehnisse und Ereignisse von Westeros wieder z.B. wird der Nachschub für die Armeen und Flotten geregelt, neue Truppen rekrutiert und der Streit der Könige ausgefochten. Letzteres, jeder Spieler bietet mit seinen Stärkemarken auf die drei Einflussbereiche wie:
1. Eisenthron: dieser regelt vor allem die Spielreihenfolge
2. Die Adelshäuser: Je höher die Position auf dem Adelshäuserpfad, desto größer das Stärkepotential in der Schlacht (+1 Stärke)
3. Die Hofintrigen: je höher die Position auf diesem Pfad, umso mehr spezial Befehlsmarken (max. 5) kann der Spieler in der Planungsphase einsetzen.
Des Weiteren kann ein möglich Angriff der Wildlinge stattfinden, der jeden Mitspieler im Spiel betrifft und gemeinsam vorgegangen werden muss, indem jeder Mitspieler eine bestimmte Anzahl an Stärkemarken zur Verfügung stellt um die Gefahr zu bannen. Wie gesagt, die Ereignisse sind abhängig von der gezogenen Karte.
Die Planungsphase: Die Spieler planen mit Hilfe ihrer Befehlsmarker (insg. 10 Stück, zwei von jeder Art + 5 Spezialbefehle) wie sie im Spiel vorgehen möchten. Das sind folgende Befehle: Verteidigung, Marsch (Angriff, Truppen in Bewegung setzten), Unterstützung, Überfall( ein gegnerisches Land Plündern und ein Stärkemarker erhalten, gegnerische Befehlsmarken entfernen außer Marsch und Verteidigung) und Zusammenziehen der Kräfte (Stärkemarker erhalten). Diese Marker haben unterschiedliche Werte z.B. -1, 0, +1, +2 diese zeigen die Effektivität an. Nachdem jeder Spieler seine Befehlsmarker gesetzt hat folgt die
Aktionsphase: In der werden die geplanten Befehle nacheinander ausgeführt. Der jenige der den höchsten Rang auf dem Eisenthronpfad hat, beginnt. Es können dabei Truppen in Landgebiete (nur Infanterie, Ritter) und Meergebiete (nur Schiffe) bewegt werden, es können gegnerische Ländereien überfallen und geplündert werden, es gibt Schifftransporte wo Landeinheiten mit Hilfe von Schiffen auf andere Gebiete umgesetzt werden können, es wird zu Schlachten kommen zwischen den Mitspielern und den drei neutralen Gebieten King´s Landing, Eyrie- und Sunspear, die eine feste Verteidigungskraft haben und zu überwinden gilt, will man in diese Gebiete einmarschieren. Des Weiteren können die Mitspieler sich untereinander Unterstützung durch ihre Armeen/Flotten geben, wenn diese benötigt werden. Ob Versprechen/Abkommen von Mitspielern auch eingehalten werden, ist fraglich, ein Nichtangriffspack kann auch schnell zum Angriffspackt werden.
Bei jeder Bewegung der eigenen Truppen, muss darauf geachtet werden, dass die Nachschubbegrenzung eingehalten wird (Fasssymbole auf dem Spielbrett). Gebiete die ein Fass-Symbol aufgedruckt haben, gelten als hart umkämpfte Gebiete. Nur wer genug Nahrungseinheiten besitzt, kann in der Westerosphase in den Festungen und Städten neue Truppen rekrutieren.

Eine Schlacht läuft in groben Zügen folgendermaßen ab:
Zuerst können die sich kontrahierenden Parteien (Angreifer und Verteidiger) Unterstützung durch eigene Truppen und Flotten zukommen lassen, oder die anderer Mitspieler um Unterstützung bitten, falls die entsprechenden Befehlsmarker in der Planungsphase gelegt wurden sind. Dann sagen sich die beiden kämpfenden Parteien die Kampfstärke (SP) an (wird ermittelt aus den Einheiten, die in den umkämpften Gebieten beteiligt sind z.B. Infanterist 1SP, Schiff 1SP, Ritter 2SP). Dazu werden die Boni (Zahlen auf den Befehlsmarkern) dazu addiert oder abgezogen. Danach muss jeder Spieler seine Hauskarten ausspielen, die eine bestimmte Anzahl an Kampfstärke (1-3) haben. Und zuletzt kann der Besitzer der valyrischen Klinge +1 Stärkepunkt zu seiner Kampfstärke hinzurechnen. Jetzt wird der Gewinner und der Verlierer ermittelt und dessen Verluste. Nur der Verlierer erleidet Verluste, außer der Gegner hat eine bestimmte Karte, deren Eigenschaft etwas anderes angibt. Diese ergeben sich auch aus den gespielten Handkarten beider Parteien (Schwertsymbol und Verteidigungssymbol oder sonstige Eigenschaften). Danach muss der Verlierer sich aus dem umkämpften Gebiet zurückziehen und wohlmöglich Truppen vom Spielbrett nehmen, da sie entweder zerstört worden sind, oder weil er sich in kein angrenzendes eigenes oder leeres Gebiet zurückziehen kann. Aber wie schon eingangs erwähnt, diese Phase besitzt noch viel mehr Feinheiten, als jetzt erwähnt.