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Autorensteckbrief:
Claudia Hely und Roman Pelek


   Claudia Hely und Roman Pelek

Spieleautorin Claudia Hely

Die Spieleszene kennt Roman Pelek bereits seit längerem als Spiele-Rezensent u.a. für die Spielbox.
2001 veröffentlichten er und Claudia Hely die Spielidee zu "Sakkara", einem taktischen Bauspiel, auf der Homepage Pelek.de.

Mit dem Taktikspiel "Santiago" gelang den beiden 2003 ihre erste große Veröffentlichung bei Amigo. Nun erscheint zur Messe in Essen ihr zweites Spiel, diesmal ein Kartenspiel: "Die Weinhändler".

Spieleautor Roman Pelek
In unserem Spieleautoren-Steckbrief standen uns die beiden Rede und Antwort:

Claudia Hely Name
 
Roman Alexander Pelek
26 Alter:
 
30
Saulheim bei Mainz Wohnort:
 
Saulheim bei Mainz
Diplommathematikerin mit 1. Staatsexamen Mathe/Physik, derzeit in "Wartestellung" Ausbildung und
heutiger Beruf:

 
Diplommathematiker, derzeit Systementwickler bei einer Versicherung
Musik hören & selbst machen, spielen, basteln, Filme Hobbies: Musik hören, spielen, schreiben, Filme, Fotografie
"Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "New York Trilogie", "Herr der Ringe" Dein Lieblingsbuch? "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär", "Herr der Ringe", ansonsten einiges von Paul Auster oder Philip K. Dick
"Rocky Horror Picture Show", sehr gerne Filme von Quentin Tarantino, den Coen-Brüdern, David Lynch, Aki Kaurismäki, als deutschen Schauspieler Joachim Krol Dein Lieblingsfilm? "Blade Runner", "Blues Brothers", "Reservoir Dogs", generell Filme von Noel & Ethan Coen, David Lynch oder Aki Kaurismäki
kein Favorit, ab und an gerne Adventures oder Rollenspiele Dein Lieblingscomputerspiel? PC: lange Jahre die "Civilization"-Serie von Sid Meier, zuletzt die Rollenspiele "Gothic II" oder "Star Wars: Knights of the old Republic" aufgrund der schönen Spielwelten. Auch auf dem C64 oder Amiga gab es etliche feine Spiele, z. B. M.U.L.E., Great Giana Sisters, Lemmings, Populous.
Die Ärzte, Tom Waits, Nick Cave, Lloyd Cole, Frank Black & The Catholics, Sisters of Mercy, Tori Amos Welche Musik magst Du?
 
Die Ärzte, Tom Waits, Nick Cave, Lloyd Cole, Frank Black & The Catholics, Sisters of Mercy, Tori Amos
1. Musik
2. Filme
3. scharfes Essen
(und Spiele natürlich)
Drei Errungenschaften ohne die Du nicht auskommen würdest?
 
1. Musik
2. mediterranes Essen & Trinken
3. Computer
(und Spiele natürlich)
"Puerto Rico", "Medina", "Euphrat & Tigris", "El Grande", "Zeitalter der Renaissance", "Händler von Genua", "Tichu", "Geister", "Dvonn", "Backgammon" Deine Lieblingsspiele? (eigene und fremder Autoren)
 
"Tichu", "Yinsh", "Dvonn" und "Puerto Rico" sind in letzter Zeit ganz oben auf meiner Favoritenliste. Auch Klassiker wie "Go" oder "Backgammon" zählen genauso dazu wie abendfüllende Kost a la "Zeitalter der Renaissance".
Fast alles, ich mag nur keine zähen, stumpfsinnigen Glücksspiele, bei denen man zwei Stunden spielt, nur um im Nachhinein festzustellen, dass man auch hätte würfeln können. Welche Art von Spielen magst Du und welche nicht?
 
Taktische Familien- und Erwachsenenspiele, abstrakte 2-Personen-Spiele, Aufbaustrategiespiele, Verhandlungsspiele. Sehr gerne aber auch kurzweilige und kompakte Bluff-, Sprach-, Geschicklichkeits- oder Würfelspiele für zwischendurch. Kinderspiele, wenn ich denn Kinder ergattern kann.
Was ich nicht leiden kann: Spiele, die den Spielern keinen eigenen Handlungsspielraum lassen, z. B. Quizspiele, die sich auf das reine Abfragen von Wissen beschränken.
Kennen gelernt haben wir uns nicht darüber, lediglich irgendwann festgestellt, dass wir beide daran Spaß haben. Initialzündung war ein "adam spielt"-Katalog meiner Tante, der uns (wieder) zum Brettspiel gebracht hat.
Ich bin in einem Familien- und Freundeskreis aufgewachsen, in dem immer viel gespielt wurde, seien es gängige Karten- sowie Brettspiele oder das SdJ zu Weihnachten. Über Prototypentest und Spielregelerstellung für andere Autoren oder Verlage kam ich dann auf die Eigenentwicklung.
Wie seid Ihr zum Spieleerfinden gekommen?
Habt Ihr Euch darüber kennengelernt?

 
Gespielt habe ich schon immer sehr viel, im Grundschulalter fing ich an, selbst einfache Laufspiele oder Rätsel zu erfinden und damit meine näheren Einzugsbereich zu quälen. Als Teenager saß ich nächtelang vor meinem C64 und habe Adventures, Geschicklichkeits- oder Wirtschaftsspiele programmiert. Zu Weihnachten gab's immer ein Brettspiel. Als ich Mitte der 90er nach einer längeren Computer- und Rollenspielphase wieder zu Brettspielen zurückkehrte, kamen mir auch dort wieder eigene Spielideen in den Sinn.
Bei der Beschäftigung mit konkreten Problemstellungen, d. h. Bastel- oder Spielmaterialien oder bestehende Grundideen. Wo oder wann
bekommt Ihr Ideen für Eure Spiele?

 
Wenn ich nix besseres zu tun habe, z. B. unter der Dusche oder beim Autofahren. Häufig auch, wenn ich darüber nachdenke, was man an bestehenden Spielen, bei denen ich Macken sehe, besser machen könnte. Das wird dann manchmal zum Selbstläufer, bei dem am Ende etwas Neues herauskommt.
Was ist Euch bei Euren Spielen wichtig?
Einfachstmögliche Regeln, klare Strukturen und ein flüssiger Spielablauf. Auch eine gute Spielbalance steht immer auf unserem Wunschzettel. Darüber hinaus mögen wir taktische und interaktive Elemente.
Für welches Publikum entwickelt Ihr Spiele?
Wir versuchen, Spiele zu entwickeln, die sowohl in der Familienrunde als auch mit eingefleischten Spielern Spaß bereiten.
Wie lange dauert es von der Idee zum fertigen Spiel?
Vier Jahre oder mehr. Meist gut zwei Jahre für die interne Entwicklung, dann noch einmal zwei für Überarbeitung und Realisierung in Zusammenarbeit mit dem Verlag.
Welches war Euer größter Erfolg?
Bis dato sicherlich die Veröffentlichung von "Santiago", aber mal sehen, was die Zukunft bringt.
Was wäre Eure Idee für das perfekte Spiel?
Das perfekte Spiel gibt es wohl nicht. Denn dessen Regeln müssten wohl aus genau einem Satz bestehen und wirklich jedem gefallen - und wenn jemandem doch die Idee dazu kommt, dann sicher nicht uns, denn da gibt es talentiertere Autoren in der Spieleszene.

Wenn wir Spiele nennen müssten, die dem nahe kommen und die wir gerne erfunden hätten, wäre so was wie "Can't Stop", "Geister" oder auch "Go" dabei, weil sie eine faszinierende Einfachheit besitzen.
Gab es etwas bei Euren Spielen, das nicht verwirklicht wurde, Ihr oder einer von Euch aber gerne verwirklicht gesehen hättest?
Nun, so viel gibt es da ja nicht, auf was wir zurückblicken könnten. Vom Spiel selbst her würden wir "Santiago" und "Die Weinhändler" nochmal genauso machen, weil uns bislang keine gute Idee gekommen ist, was man an dem, was wir gerne besser gemacht hätten, verändern könnte.
Bei "Sakkara" warten wir noch auf eine Eingebung, wie es sich produktionstechnisch vertretbar umsetzen ließe, gerade was die Grundidee der Zweifärbung der identischen Spielsteine angeht. Ansonsten sind unsere Prototypen verbesserungswürdig, sonst wären sie ja keine…
In wiefern ist es anders, nicht alleine ein Spiel zu entwickeln? Gibt es eine klare Aufgabenteilung?
Man muss sich ständig das elendige Gemeckere des anderen anhören ;-)
Nein, im Ernst: der elementare Vorteil einer gemeinsamen Entwicklung ist, dass man vermeidet, dass sich einer in einer Sackgasse verrennt.
Was die Aufgabenteilung anbelangt: Eine feste gibt's nicht; Roman kümmert sich meist um Grundidee und Erstellung der Spielanleitung, Claudia um die Umsetzung und wir gemeinsam um Playtesting und Weiterentwicklung.

Wird sich zeigen, bisher habe ich noch keinen Alleingang versucht. Mir liegen Weiterentwicklung und redaktionelle Bearbeitung bestehender Ideen mehr, insofern habe ich mich bislang darauf beschränkt. Könntet Ihr Euch vorstellen, ohne den anderen Spiele zu entwickeln, oder geht's nur gemeinsam?
 
Prinzipiell schon, wie bereits bei "Even" geschehen (spielbox 05/02 Spiel im Heft). Bis zu einem gewissen Grad entwickle ich Ideen sowieso alleine im Kopf, bis ich die Menschheit, in erster Instanz meist Claudia, darauf loslasse. Ab diesem Zeitpunkt möchte ich Kooperation mit anderen jedoch nicht missen - und wenn sich ein williges Opfer findet, das als Koautor mit mir gemeinsam weiter "leiden" möchte, bin ich gerne dabei. Dass man meinen Namen vereinsamt auf einer Spieleschachtel wieder findet, ist also eher unwahrscheinlich.

-beantwortet im Herbst 2004-

Ludographie







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© 2001 - 2013 Michael Prössel