| Name: |
Gerhard-Hermann Kuhlmann |
| Alter: |
geboren 1950 |
| Wohnort: |
Hannover |
| Ausbildung und heutiger Beruf: |
Studium (M.A.) Geschichte, Politik und Geographie, Spieleautor und Verleger; Familienvater und Hausarbeiter
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| Dein Lieblingsbuch? |
Seit meinem 6. Lebensjahr lese ich sehr viel aber jedes Buch nur einmal und das Kultbuch, das ich immer wieder lese, habe ich nicht gesucht und nicht gefunden. |
| Dein Lieblingsfilm? |
Weil ich (fast) nicht mehr fernsehe, sehe ich weniger Filme, als ich Bücher lese. Viele gefallen mir ... aber noch einmal sehen? Kultfilm? |
| Dein Lieblingscomputerspiel? |
Eindeutig: Sid Meyer CIVILIZATION I, II (Multiplayer immer noch am liebsten) und jetzt III Play the World.
(1985 bis Anfang der 90ger Jahre war ich fasziniert von Computerspielen. Ich spiele aber seit einigen Jahren nur noch wenig am PC und wenn, dann im Netz.) |
| Welche Musik magst Du? |
Sinfonische, seit einigen Jahren unter dem Einfluß meiner Frau auch Kammermusik, und Opern; vorwiegend aus dem 19., zunehmend auch aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts.
(Musikalisch gibt es bei mir sogar "Kult": jedes Jahr im September "The Last Night of the Proms")
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Drei Errungenschaften ohne die Du nicht auskommen würdest?
Also Frau, Familie und Freunde sind nicht gemeint; Spiele, Bücher, Tageszeitung, PC und Internet auch nicht.
Dann:
1. Eine hinreichende Auswahl erlesener Tees,
2. Eine praktische und technisch perfekt ausgestattete Küche.
3. (im Sommer) ein schöner Platz im Garten. |
Deine Lieblingsspiele? (eigene und fremder Autoren)
Meistens spiele ich Spiele, die ich noch nicht kenne. Zu den Spielen, die ich häufiger und mit ganz verschiedenen Menschen spiele gehören "Siedler von Catan" und "6 nimmt". |
Welche Art von Spielen magst Du?
Spiele aus fast allen Genres von "Republic of Rome" bis "Villa Paletti".
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Welche Art von Spielen magst Du nicht und weshalb?
Spiele um Geld, reine Würfelspiele, außer wenn ich mit kleineren Kindern spiele. Auch zu "Pokemon" und "Magic Cards" habe ich bisher keinen Zugang gefunden.
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Wie bist Du zum Spieleerfinden gekommen?
Mich hat geärgert, daß historische Themen bei Spielen häufig vorkommen aber nur die Kulisse zu einem beliebigen Spielmechanismus bilden. Mir ging es darum, durch Spielmechanismen einen offenen Spielablauf zu gewährleisten, der als Sonderfall mehrerer historisch plausibler auch den tatsächlichen historischen Verlauf zuläßt.
An diesem Anspruch orientieren sich "Welfen und Staufer", "Konradin oder Interregnum" und "1848".
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Was ist Dir bei Deinen Spielen wichtig?
Wenn schon nicht (siehe Antwort auf vorige Frage) ... dann soll ein Geschichtsspiel wenigstens über das verwendete Spielmaterial und dessen Gestaltung historisches Wissen vermitteln. ("Kampf um Rom" und "Das Alte Reich".)
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Welches war Dein größter Erfolg?
Der steht mir sicher noch bevor.
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Für welches Publikum entwickelst Du Spiele?
Für an Geschichte interessierte Menschen aller unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen.
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Was wäre Deine Idee für das perfekte (Geschichts-)Spiel?
Meine Erfahrung sagt mir: es gibt kein perfektes Spiel. Ansonsten gilt, was mir bei Spielen wichtig ist.
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Welches Spiel würdest Du heute anders machen als damals?
Abgesehen von Fehlerkorrekturen nichts. Ich stehe zu meinen Geschichtsspielen.
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Gibt es eine Epoche, in der Du lieber leben würdest als heute?
Meine Lieblingsepochen wechseln. (Zur Zeit das frühe europäische Mittelalter.) Aber im Ernst möchte ich in keiner früheren Zeit leben.
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Welche historische Person hättest Du gerne kennen gelernt?
Unzählige, bezogen auf meine momentane ‚Lieblingsepoche' (siehe Antwort auf vorherige Frage)
aus Sympathie vielleicht Gerbert von Aurillac,
aus Neugier: alle, über deren Persönlichkeit wir besonders wenig wissen, z.B. König Heinrich I.
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Lebensmotto?
"Etsi omnes, ego non."
=Auch wenn alle das (denken, sagen, tun), ich nicht.
Gilt für mich insofern, als ich über alles, was ich halbwegs verstehen kann mir mein eigenes Urteil bilde.
-beantwortet im Winter 2003-
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