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Michas-Spielmitmir.de - Gesellschaftsspiele im Test

Autorensteckbrief:
Frank Stark


Spieleautor Frank Stark

Frank Stark

arbeitet als Erzieher in einer Reha-Klinik. Dort entstand auch die Idee zu "Samas", einem der beiden Brettspiele, die in diesem Jahr bei Clemens Gerhards erscheinen. Zuvor erfand er bereits eine ganze Reihe von Kartenspielen, wie z.B. "Virus & Co" und die Ereigniskarten "Nichts als Ärger" zu "Mensch ärgere Dich nicht". Einen Teil seiner Spiele präsentiert er auf seiner Homepage "Krokospiel.de"

In unserem Spieleautoren-Steckbrief steht er uns Rede und Antwort:

Name: Frank Stark
Alter: 38
Wohnort: St. Georgen im Schwarzwald
Ausbildung und heutiger Beruf: Erzieher, Animateur, Schauspieler
Hobbies: Spiele, Zaubern, Optische Täuschungen, Rätsel, Theater......
Dein Lieblingsbuch? Habe keines, aber meine Lieblingsautoren sind Irving, Ustinov, Schami
Dein Lieblingsfilm? Roxanne, Birdy, König der Fischer.....
Dein Lieblingscomputerspiel? Ich spiele keine Computerspiele.
Welche Musik magst Du? Tangerine Dream, Arkenstone und anderes
Drei Errungenschaften ohne die Du nicht auskommen würdest?
Kühlschrank,
Kopfschmerztabletten,
Kaffeemaschine,
CD-Player (kann mich nicht entscheiden)
Deine Lieblingsspiele? (eigene und fremder Autoren)
Heller und Pfennig, Kohle Kies und Knete, Galopp Royal, Nichts als Ärger, Virus & Co, Trio Trio, Ohne Furcht und Adel, Froschkönig...
Welche Art von Spielen magst Du und welche nicht?
Ich liebe Spiele mit kurzen guten Regeln, die aber dennoch viel Entfaltungsspielraum bieten. Etwas Taktik und eine Prise Glück sind nette Zutaten, die keinem Spiel schaden.
Ich mag keine Spiele, mit einer Spieldauer von über 1,5 Stunden.
Was ist Dir bei Deinen Spielen wichtig?
Leichter Einstieg ins Spiel, Spaßfaktor und Grafik.
Wie bist Du zum Spieleerfinden gekommen?
Nach einer Cartoonveröffentlichung ergab sich die Chance "Nichts als Ärger" zu zeichnen und ein wenig später auch zu erfinden.
Wo oder wann bekommst Du Ideen für Deine Spiele?
Ich bekomme überall Ideen für meine Spiele. Beim Joggen, Duschen, beim Herumspielen mit Spielmaterialien oder -plänen, selbst im Schlaf. Leider habe ich ein paar gute Ideen dann am Morgen vergessen. Aber es kamen auch schon fast fertige Spiele heraus.
Was wäre Deine Idee für das perfekte Spiel?
Ich schlaf nochmal drüber!
Für welches Publikum entwickelst Du Spiele?
Für Spieler und Nichtspieler ("Das Isses" ist ein schönes Spiel für Nichtspieler)
Welches war Dein größter Erfolg?
Ich denke "Nichts als Ärger!". Da bin ich Harald Bilz dankbar, der so wenig Zeit, aber dafür Toleranz hat.
Wie lange dauert es von der Idee zum fertigen Spiel?
Diese Zeiträume sind schwer einzuschätzen. Virus & Co, das ich mit Jörg Spiegelhalter zusammen entwickelt habe, hat über 2 Jahre gedauert.
Manche Spiele sind aber auch schon nach wenigen Tagen "fast" fertig.
Gab es etwas bei Deinen Spielen, das nicht verwirklicht wurde, Du aber gerne verwirklicht gesehen hättest?
Mehr Werbung täte machen Spielen schon gut. Aber sonst, bin ich zufrieden mit den fertigen Spielen.
Ok, Virus & Co. hätte eine kürzere Regel und ein besseres Schachtel-Cover verdient, aber wir (Jörg und ich) waren schon froh über die Veröffentlichung.
Bislang gab es von Dir "nur" Kartenspiele, mit Trio Trio und Samas erscheinen nun die ersten Brettspiele. Zufall?
Nein Glück! Ein Spiel zu veröffentlichen ist nicht leicht. Und ich bin sehr froh über die zufällige Bekanntschaft mit Herrn Gerhards und die tolle Zusammenarbeit. Das erste Brettspiel war übrigens ein Lederspiel. "Zoom" ist im Hiku-Verlag 2003 erschienen.
Wie bist du zu Gerhards Holzwaren gekommen?
Wir trafen uns am Stand auf der Spiel in Essen. Mein Interesse galt vor allem dem neuen Wittigspiel "Moguli". Dann hatten wir ein kurzes Gespräch und tauschten unsere Visitenkarten aus. Wochen später hat Herr Gerhards sich gemeldet - Bingo!
Wie ist "Samas" entstanden?
Samas beruht auf sehr einfachen Prinzipien. Mir kam die Idee an einem Nachmittag vor ca. 2 Jahren.
Ursprünglich war es ein Spiel, das wir in einer Rehaklinik mit einem riesigen Schachpferd auf einem nicht minder kleinen Spielplan spielten. Mit Zuckerwürfeln wurde das Pferd hin und her gelockt. Der Titel war einfach HÜ.
Der Name Samas ergab sich, da die Hauptidee an einem Samstag entstand und zudem habe ich eine Vorliebe für Palindrome.
Gibt es etwas, das Dir beim Entwickeln von Brettspielen besser gefällt als bei Kartenspielen, oder umgekehrt?
Nein! Es ist toll, wenn eine Idee einen gefangen nimmt. Es ist entspannend zuweilen und befreit zugleich. Nur manchmal, kurz vor dem Ziel will einem die einfachste Sache nicht einfallen. Zum Glück hat man dann mitdenkende Freunde.
Beim Erfinden von Kartenspiele gefällt mir die grafische Zusammenarbeit mit Theiss Heidolph sehr gut. Ich zeichne dann alles und er setzt es im Computer um - faszinierend.
Bei den Brettspielen genieße ich, dass ich -bis auf die Idee, mit der Umsetzung nichts zu tun habe.
Dein Lebensmotto?
"Lebe ohne Motto, aber lebe!"...nicht schlecht, aber ich habe kein Motto.

-beantwortet im Herbst 2004-

Ludographie

Illustration für

2003 Bszzzz...! / Zoch Verlag
2000 Bongo / Heidelberger Spieleverlag


Samas - Brettspiel von Frank Stark
Samas


Virus & Co. Kartenspiel von Frank Stark und Jörg Spiegelhalter
Virus & Co.

Trio Trio -  Brettspiel von Frank Stark
Trio Trio



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© 2001 - 2009 Michael Prössel & Tim Meuter