The Kaleidoscope Classic

The Kaleidoscope Classic - Solitärspiel / Brettspiel / Puzzle von Dr. Mark Thornton Wood, Francis Henri Dyksterhuis

Entdecke die Möglichkeiten

An sich habe ich wenig Zeit mich mit Solitairspielen zu beschäftigen, aber Kaleidoscope classic hat mich gleich fasziniert. Die Grundaufgabe ist denkbar einfach: Mit 18 unterschiedlichen Teilen ein Schachbrettmuster auslegen. Das sollten keinen länger als ein paar Minuten beschäftigen. Denkste!

Die Teile bestehen aus unterschiedlich vielen Quadraten, schwarz und rot und auf der Rückseite gelb, blau und schwarz. Schon allein für das Schachbrett soll es über 48 Milliarden Möglichkeiten geben. Mittlerweile habe ich das Schachbrettmuster schon einige Male gelegt, sicherlich auch immer wieder auf eine andere Art und Weise, aber auf so viele Möglichkeiten bin ich noch nicht gekommen. Was aber nichts heißen soll.
The Kaleidoscope Classic - Erfinder Dr. Mark Thornton Wood mit seinem PuzzlespielIm Anleitungsbuch sind noch weitere Muster, insgesamt 101, vorgegeben, die man nach und nach legen sollte. Die ersten 10 Muster sind da, um die Tricks und Kniffe zu erlernen. So sollte man immer zuerst das Herausstechende eines Musters legen und dabei am besten die größten Teile zuerst verbauen. Bis auf das bescheuerte Flugzeug hat auch alles geklappt, aber das wollte und wollte nicht. Wer es schafft und mir die Lösung zumailt, wird für immer einen Platz in meinem Herzen finden :-)
Da wären wir aber schon bei dem größten Kritikpunkt: die Lösungen. Es gibt leider nur zu den geraden Nummern Lösungen, die ungeraden muss man entweder können oder hat verloren. Bei meiner deutschen Version war auch leider kein Registrierungs-Code für die Internetseite dabei, mit dem man die Lösungen herunterladen kann. Vielleicht aber auch nur die geraden, kann ich leider nicht beurteilen. Auch auf eine schriftliche Anfrage hin habe ich keine Hilfe bekommen. Schade! Vielleicht macht Pro Ludo da noch etwas.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Kaleidoscope classic sich für jedes Alter eignet, besonders Kinder lernen so strukturiertes Denken. Dass die Lösungen zu der Hälfte der Aufgaben fehlen ist schade und führt mitunter zu Frustration, was schon wieder schade ist, da das Spiel ja eigentlich auch entspannen sollte.

Das Spiel zu Dritt

The Kaleidoscope Classic - Solitärspiel von Dr. Mark Thornton Wood, Francis Henri DyksterhuisDas Spiel mit zwei oder drei Spielern ist ganz nett, aber sicherlich nicht der beste Grund das Spiel zu erwerben.
Alle 18 Teile werden in die Mitte gelegt und nacheinander nehmen die Spieler je ein Teil. Sind alle Stücke verteilt, kann es losgehen. Vorher hat man sich auf ein Muster geeinigt, das in die Plastikschachtel gelegt wird. Nacheinander legen die Spieler eines ihrer Teile, so, dass es mit den Farben der Vorlage übereinstimmt. Dafür erhalten die Spieler die Punkte, die auf den Quadraten der Vorlage abgedruckt sind. Wenn kein Spieler mehr legen kann, endet das Spiel. Für jedes einzelne Quadrat meiner übrigen Stücke bekomme ich 2 Minuspunkte. Wer nun die meisten Punkte hat, gewinnt. Das Spiel spielt sich ganz nett, aber kann meine Mitspieler nicht länger fesseln. Auch wenn alles in den Händen der Spieler liegt, so recht erwärmen können wir uns für diese Variante nicht. Dafür aber um so mehr für die Solovariante.

Das Solospiel überzeugt wirklich und hat mich so manche Stunde gekostet. Durch die Vielzahl der Möglichkeiten ist man sicherlich bis an sein Lebensende mit dem Spiel beschäftigt; auch der Wiederspielwert von bereits gelösten Aufgaben ist recht hoch. Das Material ist sehr gut, die Anleitung weniger. Nicht nur die fehlenden Lösungen schlagen auf die Laune, auch die teilweise schlechten Übersetzungen. Außerdem befindet sich das Spiel in einer Plastikumrahumung, die ebenfalls nicht sehr schön ist und nur mit Gewalt vom Spiel getrennt werden kann (Umdrehen und drücken. Von oben habe ich es nicht geschafft, das Spiel herauszubekommen.) Diese Aufmachung zeigt sehr deutlich wo das Spiel herkommt: Australien. Während man in Europa auf anständige Umhüllungen achtet, sind diese Art von Spielen sowohl Downunder als auch in den USA gerne in Billigverpackungen.
Genug: Das Spiel lohnt sich zu kaufen, es bringt Spaß und fordert das Hirn. Außerdem kann es die quängelnden Kinder ruhig stellen, was will man mehr?!

Sie sollten The Kaleidoscope Classic kaufen, wenn Sie:
Sie sollten The Kaleidoscope Classic nicht kaufen, wenn Sie:
- gerne Solitairspiele spielen- keine Solitairspiele spielen
- gerne grübeln- nicht gerne grübeln
- nicht so schnell frustriert sind- keine Lust haben die Teile immer wieder vom Boden aufzuheben, wenn Sie das Spiel mal wieder an die Wand geworfen haben
- ein Auge für solche Puzzlespiele haben- auch Wert auf die Verpackung legen
- Ihren Kindern etwas Gutes tun wollen


Strategie / Taktik
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Kurzinfos

The Kaleidoscope Classic

Gesamtbewertung

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Autor

Dr. Mark Thornton Wood, Francis Henri Dyksterhuis

Verlag

Pro Ludo

Erscheinungsjahr

2007

Spieleranzahl

1 - 3

Dauer

ca. 30 Min.

Alter

ab 8 Jahren

Preis

ca. 20 €

Auszeichnungen

Spiel des Jahres 2007 - Empfehlungsliste

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