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Tödlicher Ruhm

Tödlicher Ruhm - Dinner Krimi Spiel von Florian Norbert Bischoff, Jens Kauffmann, Takeshi Otani

Das kriminell gute Dinner-Spiel

Für Spiele dieser Art muss man schon einiges an Vorbereitung investieren. Da gilt es die Charakterkarten zu verschicken, vorher sich um sechs weitere Spieler zu bemühen, einen Termin finden, an dem alle Zeit und Lust haben, das Menü auszusuchen und die Gerichte vorzubereiten. Hat man all dies geschafft, nebenbei auch noch seine Charakterkarte oft genug gelesen, dass man sich mit der Person identifizieren kann, dann kann es losgehen. Es erwartet die Spieler ein Abend, an dem man ohne Brett, nur mit einigen Heftchen Informationen, einem Mörder auf die Schliche kommen will.

Bei Tödlicher Ruhm ist es, wie bei anderen Spielen dieser Kategorie, dass etwas Schreckliches passiert ist, in der Regel ein Mord, und die Gruppe herauszufinden versucht, wer die Tat begangen hat. Erst einmal sind alle verdächtig, erst im Laufe des Abends und der einzelnen Runden mit neuen Hinweisen, kann es langsam klar werden, wer ein Motiv und die Gelegenheit hatte, den Mord zu begehen.

In der Spielschachtel finden sich acht Heftchen, eine Spielanleitung und ein Heftchen mit Ereignissen und der Auflösung. Im Gegensatz zu anderen Spielen gibt es hier keinen Komissar oder Polizeibeamten, der die Untersuchung leitet und damit nicht auf der Liste der Verdächtigen steht. Da das Spiel auch mit weniger als 8 Spielern, nämlich ab fünf Spielern, spielbar ist, liegt es nahe, dass drei Personen unschuldig sein müssen. Diese Information sollte man als Gastgeber allerdings für sich behalten, da es sowohl im Verlauf des Abends als auch zum Schluss bei der Auflösung besser ist, wenn keiner der anderen Spieler weiß, wer eventuell nicht zum Täterkreis gehört. Schade ist es, dass der Gastgeber auf jeden Fall weiß, wer es nicht sein kann.
Das Spiel selbst teilt sich dann in vier Runden, den Prolog und drei Runden in denen die Spieler mit weiteren Informationen versorgt werden. Alle lesen die Informationen für die entsprechende Runde und danach gilt es in circa 30 bis 60 Minuten alle Fakten zu erhalten um dem Täter auf die Spur zu kommen. Für die einzelnen Spieler bedeutet dies, dass sie versuchen ihre Informationen in die Diskussion über den Verlauf des Mordabends einzubringen. Da alle Spieler die Wahrheit sagen müssen, außer dem Täter, ist es manchmal schwer einige Informationen länger für sich zu behalten, von denen man - im echten Leben - nicht wollen würde, dass die anderen sie erfahren. Diese Tatsache hat unserer Meinung nach dem Spiel zwar nicht geschadet - gefallen hat es allen - aber manchmal die Diskussionen in andere Richtungen gelenkt und dazu geführt, dass sich der eine oder die andere nicht so wohl gefühlt hat, weil doch etwas rausgekommen ist, was man, wie gesagt, im realen Leben, nur unter wirklich wichtigen Umständen, zum Beispiel beim polizeilichen Verhör, hätte preisgeben wollen.

Zwar ist es gut, dass es mehrere Runden mit neuen Informationen gibt, sich alles auf einmal zu merken, wäre dann doch zu viel, aber an einigen Stellen hätten wir uns so manche Info ein wenig früher gewünscht.
Dass wir den Täter mehrheitlich nicht überführen konnten, ist wohl der Tatsache geschuldet, dass wir sechs Spieler dabei hatten, die so etwas noch nie gespielt hatten. Die goldene Regel lautet nämlich, nachfragen, nachfragen, nachfragen. Eben weil die unschuldigen Beteiligten nicht lügen dürfen, kann man nur so an Informationen geraten, die im Normalfall nicht freiwillig geteilt werden. Nur Lars kam dem oder der Täterin auf die Spur, wenn auch aus anderen Gründen, als denen, die in der Auflösung genannt wurden, aber das soll seine Leistung nicht schmälern.

Da es sich ja um ein Krimi-Dinner handelt, kommt es im Verlauf zwangsläufig zu kleinen Unterbrechungen, wenn der neue Gang serviert wird. An diesen Stellen war es den meisten nicht immer möglich komplett in ihrer Rolle zu bleiben; auch dies führte am Ende nicht zu weniger Spielspaß, sorgte aber dafür, dass man sich seine Rollenheftchen immer wieder ansehen musste.
Insgesamt mussten wir alle doch häufiger in unsere Heftchen schauen, besonders dann, wenn es um konkrete Zeiten ging, die immer wieder Gegenstand von Nachfragen waren. Auch mussten wir erst einmal die Namen der Rollen den Gesichtern unserer Freunde zuordnen, dabei kam es hin und wieder zu kleinen Verwechslungen.
Tödlicher Ruhm  - Krimi-Dinner-Spiel von Culinario Mortale
Tödlicher Ruhm will das bessere Krimi-Dinner-Spiel sein und schafft dies auch, zumindest was die Qualität und die Ausarbeitung der Materialien angeht. Die sind von sehr guter Qualität, jeder Spieler hat ein kleines Heft, es gibt keine Umschläge mit vielen verschiedenen Blättern und auch nur drei Runden, so dass man sich nicht übermenschlich viel merken muss. Wie bei all diesen Spielen lebt auch Tödlicher Ruhm von den Spielern selbst, die sich eben gut oder schlecht einbringen und ihre Infos clever, oder eben nicht, in die Diskussionen einfließen lassen. Auch wenn ich es vermieden hatte den drei Spielern, die als Ergänzung gedacht sind, dieses mitzuteilen, merkten fast alle, dass drei am Tisch ein wenig weniger zu sagen und beizutragen hatten als die anderen fünf. So gab es auch am Ende keine Verdächtigungen in diese Richtung.
Gut war, dass von den fünf Hauptpersonen eigentlich alle auf die eine oder andere Weise ein Motiv hatten und man nur durch häufiges Nachfragen und Kombinieren den einen oder anderen ausschließen konnte. Die Story war also insgesamt nachvollziebar und auch das Motiv der Täterin oder des Täters gab keinen Anlass für Kritik.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Am besten spielt man das Spiel mit nur fünf Personen, da die anderen drei wirklich nur Statisten sind. Natürlich haben sie auch wichtige Informationen, aber leider keine, die so wichtig sind, dass man ohne sie nicht hinter die Tat käme. Will man es doch zu mehreren spielen, sollte aber nicht verraten werden, welche Personen es nicht sein können. Zu den Informationen der Spieler fanden wir folgendes: Bei einem steht, dass man auf keinen Fall will, dass etwas Bestimmtes die Runde macht. Allerdings hat irgendein anderer Spieler einen dabei gesehen oder hat sonstige Hinweise auf diesen Umstand. In diesen Fällen sollte es erlaubt sein die Wahrheit ein wenig zu dehnen und nicht gleich zu einem Geständnis gezwungen zu sein. Dass am Ende vielleicht alles rauskommt, ist gewollt. Aber manches ist nicht so tatrelevant, dass es die gesamte Runde wissen muss.
Das Material hat allen sehr gut gefallen, besonders im Vergleich mit einem anderen Spiel eines anderen Herstellers wurde Tödlicher Ruhm als deutlich hochwertiger angesehen. Auch der Preis kam bei allen nach ein wenig Bedenkzeit gut an, zuerst gingen die meisten davon aus, dass so ein Spiel nicht mehr als 12 Euro kosten sollte, aber wenn man den richtigen Verkaufspreis durch 5 oder 8 teilt, waren alle mit den Kosten einverstanden. Schade ist natürlich, dass man das Spiel nur einmal spielen kann, auch mit anderen Personen geht dies natürlich nicht. Sollte man die Rollenheftchen nicht wie gewünscht beschriftet haben, könnte man das Spiel immerhin so weit wieder in seine Ausgansform bringen, dass man es weiterverschenken kann. Dies aber nur als Information für die Recycler unter den Spielern.

Wer also Lust hat einen spannenden Abend mit einigen Freunden zu verbringen, sich mal so richtig in Schale zu werfen und in die Haut einer anderen Person zu schlüpfen, dem sei Tödlicher Ruhm ans Herz gelegt. Ohne zu viel zu verraten: Das Thema des Abends ist ein Mord, der bei einer Theaterpremiere geschehen ist.

Sie sollten Tödlicher Ruhm kaufen, wenn Sie:
Sie sollten Tödlicher Ruhm nicht kaufen, wenn Sie:
- mit vielen Freunden einen Rollenspielabend mit Stil verbringen wollen- nicht gerne schauspielern
- gerne in andere Rollen schlüpfen und ein wenig Miss Marple spielen wollen- in Gruppen eher schweigsam sind
- mal etwas anderes spielen wollen, als ein Brettspiel- sich nicht gut verstellen können


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Kurzinfos

Tödlicher Ruhm

Gesamtbewertung

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Autor

Florian Norbert Bischoff, Jens Kauffmann, Takeshi Otani

Verlag

Culinario Mortale

Erscheinungsjahr

2013

Spieleranzahl

5 - 8

Dauer

ca. 180 - 255 Min.

Alter

ab 16 Jahren

Preis

ca. 26 €

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